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Flüelers Fauxpas und Entschuldigung

Ein spektakulärer Fehlgriff ihres Goalies liess die ZSC Lions beim 3:6 in Genf einstürzen wie ein Kartenhaus.

Simon Graf Genf
Genfer Jubel: Dank vier Toren im Startdrittel gewinnt Servette den zweiten Halbfnal gegen den ZSC mit 6:3 – dank gütiger Mithilfe der Lions.
Genfer Jubel: Dank vier Toren im Startdrittel gewinnt Servette den zweiten Halbfnal gegen den ZSC mit 6:3 – dank gütiger Mithilfe der Lions.
Keystone
Nach dem 0:2 darf Ersatzgoalie Urban Leimbacher aufs Eis – aber nur für wenige Sekunden. Goran Bezina (nicht im Bild) trifft zum 3:0 für die Gastgeber. Leimbacher muss wieder...
Nach dem 0:2 darf Ersatzgoalie Urban Leimbacher aufs Eis – aber nur für wenige Sekunden. Goran Bezina (nicht im Bild) trifft zum 3:0 für die Gastgeber. Leimbacher muss wieder...
Keystone
...Flüeler Platz machen, der noch drei weitere Treffer kassiert. Er steigert sich aber zusehends.
...Flüeler Platz machen, der noch drei weitere Treffer kassiert. Er steigert sich aber zusehends.
Keystone
Der Anschlusstreffer von Ryan Keller im Powerplay (30.) ist der Beginn einer Zürcher Reaktion. Patrik Bärtschi und Mathias Seger schiessen im dritten Drittel das zweite und dritte Zürcher Tor, doch Strafen in der Schlussphase und Jeremy Wicks 6:3 in der 59. Minute brechen den Löwen endgültig das Genick.
Der Anschlusstreffer von Ryan Keller im Powerplay (30.) ist der Beginn einer Zürcher Reaktion. Patrik Bärtschi und Mathias Seger schiessen im dritten Drittel das zweite und dritte Zürcher Tor, doch Strafen in der Schlussphase und Jeremy Wicks 6:3 in der 59. Minute brechen den Löwen endgültig das Genick.
Keystone
Erneut stellt der Genfer Topskorer Matt D'Agostini (l.) mit zwei Powerplaygoals seine Torgefährlichkeit unter Beweis.
Erneut stellt der Genfer Topskorer Matt D'Agostini (l.) mit zwei Powerplaygoals seine Torgefährlichkeit unter Beweis.
Keystone
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Wenn die Goalies als die entscheidenden Figuren bezeichnet werden, ist das meist positiv gemeint. Doch in dieser Halb­finalserie wäre ihnen bestimmt lieber, sie könnten für einmal im Hintergrund bleiben. Spiel 1 stand im Zeichen von Servettes Robert Mayer, der mit seinen Fehlgriffen, Flugeinlagen und missglückten Ausflügen den 5:2-Startsieg der ZSC Lions begünstigte. Gestern nun redeten alle von Lukas Flüeler und dem spektakulären Tor, das er zugelassen hatte. ­Loeffel zog in der 11. Minute aus der eigenen Zone ab und erwischte ihn zwischen den Beinen – aus rund 45 Metern. Das überraschende 1:0 war für die Zürcher der Anfang des schnellen Endes der Hoffnungen auf einen Auswärtssieg. Sie hatten zuvor ihren Gegner dominiert, danach war alles anders.

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