Zum Hauptinhalt springen

Gottéron erteilt Ambri die zweite Ohrfeige

Fribourg macht einen grossen Schritt in Richtung Ligaerhalt. Das Team von Larry Huras feiert in Ambri einen 6:1-Kantersieg.

fal
Auf Liga-Kurs: Captain Julien Sprunger und seine Copains freuen sich in der Valascia. (23. März 2017)
Auf Liga-Kurs: Captain Julien Sprunger und seine Copains freuen sich in der Valascia. (23. März 2017)
Samuel Golay, Keystone

Nach dem 4:0-Erfolg am Dienstag führt der HC Fribourg-Gottéron in der Best-of-7-Serie des Playouts nun mit 2:0 Siegen. Fribourg präsentierte sich in der Leventina äusserst effizient, insbesondere auch zu Beginn der Partie. Roman Cervenka (10.) aus sehr spitzem Winkel und PostFinance-Topskorer Julien Sprunger im Powerplay trafen mit den Torschüssen zwei und drei der Gäste zur 2:0-Führung.

Zwar gelang Matt D'Agostini nur 25 Sekunden nach dem 0:2 der Anschlusstreffer. Allerdings waren die Leventiner mit dem 1:2 zur ersten Pause schlecht bedient, lautete doch das Schussverhältnis nach 20 Minuten 16:4 zu Gunsten von Ambri.

Conz zur rechten Zeit in Form

In der 36. Minute lag Fribourg dank Benjamin Neukom wieder mit zwei Toren vorne. In der Folge war Ambri zu keiner Reaktion mehr fähig. Im Gegenteil: Greg Mauldin (46.), der den Puck aus der Luft ins Tor beförderte, erneut Cervenka (50.) und Tristan Vauclair (55.) erhöhten noch auf 6:1 für Gottéron. Der bis Ende Februar in der NLB für Red Ice Martigny spielende Vauclair war bereits beim 4:0-Heimsieg am Dienstag zweimal erfolgreich gewesen.

Gottéron konnte sich erneut auf Torhüter Benjamin Conz verlassen, der sich seit dem Ende der Regular Season in einer beneidenswerten Form befindet. Zudem liess sich Sprunger nebst seinem 32. Saisontor noch zwei Assists gutschreiben.

Schwierige Ausgangslage für Ambri

Für Ambri wird es nun mehr als schwierig, den Gang in die Ligaqualifikation gegen den NLB-Meister (Langenthal oder Rapperswil-Jona Lakers) noch zu verhindern. Die Leventiner müssten mindestens zweimal in Freiburg gewinnen, wo sie zuletzt fünfmal hintereinander verloren haben.

Ambri-Piotta - Fribourg-Gottéron 1:6 (1:2, 0:1, 0:3) – Stand: 0:2 3705 Zuschauer. - SR Koch/Wehrli, Castelli/Küng. - Tore: 10. Cervenka (Sprunger) 0:1. 12. (11:25) Sprunger (Glauser/Ausschluss Ngoy) 0:2. 12. (11:50) D'Agostini 1:2. 36. Neukom (Chiquet) 1:3. 46. Mauldin (Stalder, Sprunger/Ausschlüsse Kostner; Vauclair) 1:4. 50. Cervenka (Birner/Ausschlüsse Lauper; Chiquet) 1:5. 55. Vauclair (Rivera, Stalder) 1:6. - Strafen: 10mal 2 plus 5 Minuten (Lauper) plus Spieldauer (Lauper) gegen Ambri-Piotta, 9mal 2 plus 10 Minuten (Neukom) gegen Fribourg-Gottéron. - PostFinance-Topskorer: Pesonen; Sprunger. Ambri-Piotta: Descloux/Zurkirchen (ab 55.); Ngoy, Jelovac; Berger, Gautschi; Trunz, Collenberg; Kostner, Hall, Pesonen; D'Agostini, Emmerton, Monnet; Duca, Lhotak, Stucki; Guggisberg, Goi, Lauper; Bastl; Trisconi. Fribourg-Gottéron: Conz; Glauser, Picard; Stalder, Schilt; Leeger, Abplanalp; Maret; Sprunger, Cervenka, Birner; Fritsche, Rivera, Vauclair; Neuenschwander, Chiquet, Neukom; Mottet, Mauldin, Marchon; Steiner. Bemerkungen:Ambri-Piotta ohne Fora (gesperrt), Mäenpää, Balej (überzählige Ausländer), Fuchs und Zgraggen. Fribourg-Gottéron ohne Loichat, Rathgeb, Kienzle, Bykow (alle verletzt) und Vesce (überzähliger Ausländer). - Pfosten-/Lattenschüsse: 1. (0:29) Jelovac, 11. Cervenka, 25. Emmerton.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch