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Heisser Empfang für die ZSC Lions im kalten Norden

Drei weitere Schweizer Clubs wollen heute in die Viertelfinals der Champions Hockey League.

mke
Der Achtelfinalgegner ist in Topform: Die ZSC Lions treten am Dienstag in Oulu gegen den finnischen Tabellenführer an.
Der Achtelfinalgegner ist in Topform: Die ZSC Lions treten am Dienstag in Oulu gegen den finnischen Tabellenführer an.
Walter Bieri, Keystone

Auch in Oulu hat der Winter Einzug gehalten, auf die ZSC Lions wartet heute Abend ab 18 Uhr dennoch ein heisser Empfang in Nordfinnland – Kärpät ist in absoluter Topform. 3:2 gewann der Meister den Spitzenkampf gegen den ersten Verfolger TPS Turku, nach 0:2-Rückstand, 6200 Zuschauer sorgten für eine Saisonrekordkulisse. Schon 11 Punkte beträgt der Vorsprung nach 22 gespielten Runden. Das Team von ­Mikko Manner stellt die beste­ ­Offensive und die stärkste Defensive der SM-Liiga.

Gerade in der heimischen «Oulun Energia Areena» sind die «Hermeline» eine Macht: Sieben der letzten acht Ligaspiele beendeten sie siegreich, ebenso alle drei Partien in der Champions-League-Gruppenphase. Die Ausgangslage heute ist nach dem 4:4 im Hinspiel offen, Fredrik Petterssons Ausgleich eine Sekunde vor Matchende könnte noch grosse Bedeutung erlangen.

Nachdem die Schweizer bisher zwei Halbfinal-Teilnahmen von Davos (2016) und Fribourg-Gottéron (2017) vorzuweisen­ haben, ist die Zeit reif für einen hiesigen Champion, darüber waren sich die Experten im Sommer bei der Präsentation der fünften Austragung der CHL einig. Dass alle vier Teams den Sprung unter die letzten 16 schafften, bestätigte diese These.

Schwere Aufgaben für Lugano und Bern

Nun sieht es aber nicht mehr so rosig aus. Die besten Karten für den Sprung in den Viertelfinal hat Zug nach dem 3:2 in München. Vor einer Herkulesaufgabe steht Lugano. Die Südtessiner rangen den Frölunda Indians im Hinspiel zwar ein 1:1 ab, die Gäste waren aber mit Ausnahme des Schlussabschnitts klar tonangebend. Der Topverein aus Göteborg hat die CHL schon zweimal gewonnen. Wenn bei Lugano aber Elvis Merzlikins wieder überragend hält, ist wie beim­ ­Exploit in der Vorrunde gegen den letztjährigen Champion JYP Jyväskylä eine Überraschung möglich.

Vor der schwierigsten Aufgabe steht der SC Bern nach dem 1:4 in Malmö. Das Team von Kari Jalonen hofft aber auf Verstärkung: Gestern vermeldete der SCB den Zuzug des ehemaligen NHL-Spielers Zach Boychuk bis Saisonende. Der 29-Jährige spielte zuletzt in der russischen KHL für Tscherepowets, er kann sowohl als Center wie als Flügel eingesetzt werden. Boychuk weilt seit Sonntag in Bern und kann, falls die Lizenzfreigabe rechtzeitig erfolgt, schon heute eingesetzt werden. Hoffnung gibt die Auswärtsschwäche der Südschweden: In der Meisterschaft verloren sie die letzten drei ­Partien in der Fremde mit einem Gesamtskore von 1:16.

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