Zum Hauptinhalt springen

Heroische Parade ohne Handschuh

Jacob Markström, Rückhalt für zwei Schweizer NHL-Cracks, brauchte für einen spektakulären Save seinen ganzen Mut.

Bei einem Gerangel verlor Jacob Markström, Goalie bei den Vancouver Canucks, seinen Handschuh, die Winnipeg Jets blieben im Scheibenbesitz und kamen beinahe zum Tor. Aber Teufelskerl Markström warf sich dazwischen und fischte den Puck mit der blossen Hand noch von der Linie – trotz Gestocher und Schlittschuhkufen in der Nähe.

Vancouver, mit Luca Sbisa und Sven Bärtschi, verpasste es dennoch, erstmals in dieser Saison drei Partien in Folge zu gewinnen. Die Canucks verloren zu Hause gegen die Jets nach einem 0:5 mit 2:5. Der Abend verlief für Vancouver nicht nur wegen der Niederlage bitter. Nachdem im ersten Drittel Markus Granlund verletzt ausgeschieden war, erwischte es Mitte des zweiten Abschnitts auch Sbisa. Beide erlitten eine Verletzung im oberen Körperbereich und könnten gemäss Headcoach Willie Desjardins länger ausfallen. Jedenfalls trug Sbisa den linken Arm beim Verlassen der Eishalle in einer Schlinge. Damit geht das Pech des Zuger Verteidigers in dieser Saison weiter. Im November hatte er wegen einer Fussverletzung acht Partien pausieren müssen, von Anfang Dezember bis Mitte Januar zwang ihn eine Handverletzung zum Aussetzen.

Die beste Note bei den Canucks gegen Winnipeg verdiente sich Bärtschi, obwohl ihm kein Skorerpunkt gelang. Mit 18:24 Minuten erhielt der Langenthaler von allen Stürmern in seinem Team die meiste Eiszeit. Yannick Weber war nach der Rückkehr von Christopher Tanev einmal mehr überzählig. Vancouver liegt acht Punkte hinter dem letzten Playoff-Platz.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch