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Hischier: «Ich habe 2 bis 3 Kilo Muskeln zugelegt»

Die zweite NHL-Saison steht an. Vor dem Abflug am Freitag spricht Nummer-1-Draft Nico Hischier (19) über seine Ziele.

Der Walliser über seine Ziele, New York und Roger Federer. (Video: Marcel Allemann/Adrian Panholzer)

Das Premieren-Jahr war brillant. Der Walliser schaffte bei den New Jersey Devils auf Anhieb den Durchbruch, liess sich 53 Skorerpunkte (21 Tore, 32 Assists) notieren. Vor der Saison der Bestätigung hat Hischier allerdings durchaus Respekt: «Man sagt, das zweite Jahr sei das schwierigste. Doch ich gehe trotzdem locker in die Saison und versuche einfach jeden Tag mein Bestes zu geben.»

«Die gleichen Ziele wie im letzten Jahr»

Um gut vorbereitet zu sein, hat der Schweizer Ausnahmekönner an Masse zugelegt. «2 bis 3 Kilo mehr Muskeln sind es schon», verriet er am Medienevent seines neuen persönlichen Sponsors Monster Energy im Zürcher Hallenstadion. Im Hauptfokus steht für Hischier, es mit den Devils erneut ins Playoff zu schaffen: «Ich habe die gleichen Ziele wie im letzten Jahr, ich möchte mit dem Team Erfolg haben. Dies ist das A und O für mich.»

Hischier ist in der NHL schon ein Star, der Hype um ihn gross. Trotzdem ist er im Wesen bescheiden geblieben, abzuheben war für ihn keine Option, Allüren sind ihm fremd. «Ich bin von der Art her so. Ich versuche mich auf das Wesentliche zu konzentrieren, und das ist für mich Eishockey. Alles andere blende ich aus», sagt er dazu.

«Verzichten gehört als Profisportler dazu»

In der Freizeit auch mal auf den Putz hauen, liegt für ihn, im Vergleich zu gewöhnlichen Gleichaltrigen, kaum drin. Im heutigen digitalen Zeitalter, mit all den sozialen Medien, muss man als grosse Nummer vorsichtig sein. «Auf gewisse Sachen zu verzichten, gehört als Profisportler eben dazu», sagt Hischier. Wenn man ihn so sprechen hört, hat man jedoch nicht das Gefühl, dass ihm deswegen etwas fehlen würde.

In seiner Heimatstadt Brig kann sich Hischier natürlich kaum unerkannt auf der Strasse bewegen, wenn er jedoch wie an diesem Tag in Zürich weilt, dann dreht sich kaum jemand nach ihm um, wie er sagt. Fast wie in New York. «Das ist eine derart grosse Stadt, da werde ich selten erkannt», so Hischier.

Zürich–New York heisst es für ihn auch am Freitag. Die Vorfreude auf die zweite Saison ist gross. Natürlich bei Hischier selbst, aber auch bei der gesamten Schweizer Eishockey-Bewegung, die so stolz auf ihren Vorzeigeschützling ist.

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