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In Rapperswil blieb die Zeit stehen

Weil ein Funktionär in Rapperswil vergass, die Uhr zu starten, fielen zwei Tore in der gleichen Sekunde.

Zyniker würden sagen, ein Besuch in Rapperswil sei zurzeit verlorene Zeit. Jene 5228 Personen, die am Samstag die siebte Heimniederlage der Lakers in Serie sahen, wurden jedoch Zeugen eines Zeitverlusts der paradoxen Art. Reuilles 4:6 und Schnyders abschliessendes 7:4 für Zug fielen nämlich in ein und derselben Sekunde, bei 57:03 Minuten. Die Matchuhr war zwischen den beiden Treffern für etwa 30 bis 40 Sekunden stillgestanden.

«Ich habe erst lange nach Spielschluss mitbekommen, dass etwas nicht stimmte», sagt Schiedsrichter Markus Kämpfer. «Unglaublicherweise haben es weder die Teams noch das Publikum bemerkt.» So wurde die Matchuhr nach dem 7:4 nicht nachträglich vorgestellt, sondern bei 57:03 wieder gestartet.

Der offizielle Matchbericht verwischt den Fehler zwar, indem er für den letzten Treffer die Zeit von 57:13 angibt. Dafür erlaubt nun eine Krümmung des Raum-Zeit-Kontinuums in der Diners Club Arena, dass die Gäste über Tore jubeln, die erst 10 Sekunden später fallen.

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