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Fribourg siegt in Zürich erneut

Fribourg-Gottéron hat die Siegesserie der ZSC Lions nach fünf Erfolgen gestoppt. Matchwinner im Hallenstadion waren Goalie Dennis Saikkonen und Michal Birner, der in der Verlängerung das glückhafte 4:3 erzielte.

Fribourg-Gottéron bezwingt den ZSC erneut: Michal Birner erzielt in der Verlängerung den entscheidenden Treffer.
Fribourg-Gottéron bezwingt den ZSC erneut: Michal Birner erzielt in der Verlängerung den entscheidenden Treffer.
Walter Bieri, Keystone
Rathgeb und Sprunger jubeln über den 2:1-Führungstreffer. Cervenka erhöht in der 42. Minute auf 3:1 für die Gäste. Doch die Lions kommen zurück und holen auf 3:3 auf.
Rathgeb und Sprunger jubeln über den 2:1-Führungstreffer. Cervenka erhöht in der 42. Minute auf 3:1 für die Gäste. Doch die Lions kommen zurück und holen auf 3:3 auf.
Walter Bieri, Keystone
Lausanne profitiert von zwei Blitzstarts in ein Drittel und zieht Biel dadurch immer weiter davon.
Lausanne profitiert von zwei Blitzstarts in ein Drittel und zieht Biel dadurch immer weiter davon.
Jean-Christophe Bott, Keystone
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Ausgerechnet Fribourg-Gottéron stoppte die Siegesserie der ZSC Lions nach fünf Erfolgen. Matchwinner im Hallenstadion waren Goalie Dennis Saikkonen und Michal Birner, der in der Verlängerung das glückhafte 4:3 erzielte.

Lions dominierten in der Overtime

In der Overtime hatte - wie bereits in den letzten 15 Minuten der regulären Spielzeit - praktisch nur noch eine Mannschaft gespielt: die ZSC Lions. Das goldene Tor gelang aber dem neu verpflichteten Tschechen Michal Birner, der 10,8 Sekunden vor Schluss vor Lukas Flüeler die Übersicht behielt.

Zweiter Sieg in Serie

Fribourg gewann damit erst zum zweiten Mal in dieser Saison zweimal hintereinander und verbesserte sich auf Platz 10 der Tabelle. Die ZSC Lions übernahmen dank des einen Punktes die Tabellenspitze. Zufrieden sein konnten sie aber nicht. So konzentriert und effizient sie am Samstag beim 2:1-Sieg in Davos agiert hatten, so nonchalant und fahrig traten sie 20 Stunden später im heimischen Hallenstadion auf.

Die Freiburger nutzten dies zu einer 3:1-Führung nach 42 Minuten. Anton Gustafsson und Roman Cervenka waren dabei sogar in Überzahl - eine der grossen Schwächen Gottérons in dieser Saison - erfolgreich. Beim 1:1 hatte der 19-jährige Nelson Chiquet sein erstes NLA-Tor geschossen.

ZSC rettete sich in die Verlängerung

Am Ende drückten die Lions aber vehement auf den Ausgleich, und wurden durch die Treffer von Roman Wick (49.) und Patrick Geering 141 Sekunden vor Schluss belohnt. Mehr liess Saikkonen, der den Vorzug gegenüber Stammgoalie Benjamin Conz erhalten hatte, aber nicht zu. Der 23-jährige finnisch-schweizerische Doppelbürger wehrte 32 von 35 Schüssen ab.

Lausanne besiegt Biel

Nach einigen schlechteren Spielen kehrt Lausanne überzeugend zum Siegen zurück. Mit einem 6:3 fügen die Waadtländer Biels Interimstrainer Mike McNamara im dritten Spiel die erste Niederlage zu.

Der zweite Blitzstart in ein Drittel entschied die Partie zu Gunsten des Lausanne HC. Die Gäste aus Biel stiegen mit einem Mann mehr in den letzten Abschnitt, nach nur etwas über zwei Minuten hatten jedoch Alain Miéville in Unterzahl und der viel gescholtene Schwede Nicklas Danielsson das 3:1 und das 4:1 erzielt.

ZSC Lions - Fribourg-Gottéron 3:4 (0:0, 1:2, 2:1, 0:1) n.V.

10'331 Zuschauer. - SR Müller/Vinnerborg, Castelli/Kovacs. Tore: 23. (22:32) Wick (Thoresen) 1:0. 24. (23:02) Chiquet (Mottet) 1:1. 31. Gustafsson (Rathgeb, Cervenka/Ausschluss Marti) 1:2. 42. Cervenka (Sprunger/Ausschluss Seger) 1:3. 49. Wick (Rundblad, Sjögren) 2:3. 58. Geering (Nilsson, Suter) 3:3. 65. (64:50) Birner (Leeger) 3:4. Strafen: 6mal 2 Minuten gegen den ZSC, 4mal 2 Minuten gegen Fribourg. PostFinance-Topskorer: Wick; Sprunger.ZSC Lions: Flüeler; Blindenbacher, Siegenthaler; Rundblad, Geering; Seger, Guerra; Marti; Thoresen, Sjögren, Wick; Herzog, Suter, Nilsson; Pestoni, Schäppi, Kenins; Bärtschi, Trachsler, Chris Baltisberger; Künzle.Fribourg-Gottéron: Saikkonen; Schilt, Stalder; Maret, Abplanalp; Rathgeb, Leeger; Chavaillaz; Mauldin, Cervenka, Birner; Neuenschwander, Gustafsson, Neukom; Sprunger, Bykow, Ritola; Chiquet, Schmutz, Mottet.Bemerkungen: ZSC ohne Cunti (überzählig) und Shannon (verletzt), Fribourg ohne Fritsche, Kienzle (beide verletzt), Rivera (krank) und Picard (überzähliger Ausländer).

Lausanne - Biel 6:3 (1:1, 1:0, 4:2)

7345 Zuschauer. - SR Clément/Massy, Gnemmi/Huguet. Tore: 1. (0:39) Jeffrey (Junland, Danielsson) 1:0. 2. (1:34) Rossi (Neuenschwander) 1:1. 29. Froidevaux (Walsky, Pesonen) 2:1. 41. (40:33) Miéville (Ausschluss Ryser!) 3:1. 43. Danielsson (Jeffrey, Ryser) 4:1. 45. Jeffrey (Walsky) 5:1. 47. Fey (Haas) 5:2. 53. Danielsson (Trutmann, Junland/Ausschluss Wetzel) 6:2. 58. Rossi (Wellinger, Rajala/Ausschluss Nodari) 6:3.Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lausanne, 2mal 2 plus 5 (Wetzel) Minuten plus Spieldauer (Wetzel) gegen Biel.PostFinance-Topskorer: Junland; Rajala.Lausanne: Caminada; Trutmann, Junland; Nodari, Genazzi; Gobbi, Fischer; Borlat; Danielsson, Jeffrey, Ryser; Walsky, Froidevaux, Pesonen; Schelling, Miéville, Déruns; Antonietti, Kneubühler, Herren; Augsburger.Biel: Hiller (43. Rytz); Lundin, Steiner; Dave Sutter, Fey; Maurer, Wellinger; Huguenin, Jecker; Micflikier, Pouliot, Pedretti; Rajala, Haas, Horansky; Fabian Lüthi, Neuenschwander, Rossi; Dufner, Fabian Sutter, Wetzel.Bemerkungen: Lausanne ohne Ledin (überzähliger Ausländer) und Huet (krank), Biel ohne Joggi (gesperrt), Earl, Tschantré und Horansky (alle verletzt). Pfostenschüsse Wetzel (9./32.). Timeout Biel (41.). Walsky verletzt ausgeschieden (51.).

(SDA)

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