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Kantersieg des ZSC

Die Lions brauchen noch einen Sieg für den Halbfinal-Einzug. Der ZSC bezwingt Lausanne auswärts 7:1 und führt in der Best-of-7-Serie 3:1.

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Coole Zürcher Löwen: Chris Baltisberger freut sich über das 3:1 von Andri Stoffel (nicht im Bild) in der 29. Minute. Der Qualifikationssieger ist für einmal effizient und in den meisten Phasen konzentriert. Am Ende gewinnt der Favorit 7:1 und führt in der Playoff-Viertelfinalserie mit 3:1.
Coole Zürcher Löwen: Chris Baltisberger freut sich über das 3:1 von Andri Stoffel (nicht im Bild) in der 29. Minute. Der Qualifikationssieger ist für einmal effizient und in den meisten Phasen konzentriert. Am Ende gewinnt der Favorit 7:1 und führt in der Playoff-Viertelfinalserie mit 3:1.
Keystone
Emotionen: Die Stimmung in der mit über 8000 Fans voll gepferchten Patinoire de Malley ist gewaltig. Die Prügelei zwischen Simon Fischer (l.) und Patrick Geering heizt die Stimmung am Schluss nochmals an.
Emotionen: Die Stimmung in der mit über 8000 Fans voll gepferchten Patinoire de Malley ist gewaltig. Die Prügelei zwischen Simon Fischer (l.) und Patrick Geering heizt die Stimmung am Schluss nochmals an.
Keystone
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Um gegen die ZSC Lions eine Chance zu haben, muss der Lausanne HC zumindest nahe am Leistungsoptimum spielen – vor allem in der Defensive. Dies war vor über 8000 fanatischen und leidenschaftlichen Zuschauern in der ausverkauften Patinoire de Malley bei weitem nicht der Fall. Dem 1:0 von Roman Wick (5.) war ein Missverständnis zwischen den Waadtländer Verteidigern John Gobbi und Larri Leeger vorausgegangen, so dass der Topskorer der Lions bei seinem zweiten Treffer in dieser Serie freistehend zum Abschluss kam. Zudem machte Goalie Cristobal Huet nicht den besten Eindruck. Beim 1:3 in der 29. Minute liessen die Gastgeber Andri Stoffel viel zu viel Platz, der Zürcher Verteidiger erzielte sein erstes Tor seit dem 5. Februar 2010. Beim 1:4 (40.) düpierte Patrick Geering mit einem Pass aus der eigenen Zone die gesamte Verteidigung von Lausanne, worauf Ryan Keller alleine auf Huet losziehen und diesen wie bereits am Samstag zwischen den Schonern bezwingen konnte. Damit war der Widerstand des Heimteams gebrochen.

Die technisch klar besseren ZSC Lions spielten taktisch clever, liessen den Gegner viel laufen. Zudem stimmte die Effizienz: Für die drei Treffer im Mitteldrittel benötigten sie nur neun Schüsse. Im Schlussabschnitt trafen dann auch noch Ryan Shannon in Unterzahl (51.), erneut Keller (55.) im Powerplay und Ronalds Kenins (58.). Am Donnestag im Hallenstadion kann der Favorit mit einem Sieg alles klar machen.

Lausanne - ZSC Lions 1:7 (1:1, 0:3, 0:3) Malley. - 8000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Reiber/Wiegand, Kaderli/Wüst. - Tore: 5. Wick (Bergeron) 0:1. 17. Bang (Setzinger, Hytönen/Ausschluss McCarthy) 1:1. 24. Cunti (Bärtschi/Ausschluss Seydoux) 1:2. 29. Stoffel (Bastl) 1:3. 40. Keller (Geering, Shannon) 1:4. 51. Shannon (Ausschluss Blindenbacher!) 1:5. 55. Keller (McCarthy, Stoffel/Ausschluss Setzinger) 58. Kenins (Trachsler, Schnyder) 1:7. - Strafen: 6mal 2 plus 5 Minuten (Simon Fischer) plus Spieldauer (Simon Fischer) gegen Lausanne, 5mal 2 plus 5 Minuten (Geering) plus Spieldauer (Geering) gegen die ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Hytönen; Wick. Lausanne: Huet; Jannik Fischer, Lardi; Gobbi, Leeger; Genazzi, Stalder; Seydoux; Conz, Genoway, Setzinger; Antonietti, Hytönen, Bang; Neuenschwander, Froidevaux, Déruns; Gailland, Savary, Simon Fischer. ZSC Lions: Flüeler; Blindenbacher, Geering; Stoffel, Bergeron; Seger, McCarthy; Schnyder; Keller, Shannon, Schäppi; Nilsson, Cunti, Wick; Bärtschi, Trachsler, Kenins; Fritsche, Senteler, Bastl; Baltisberger. Bemerkungen: Lausanne ohne Morant, Reist (beide verletzt) und Fleury. ZSC Lions ohne Tabacek (überzählige Ausländer). - 16. Pfostenschuss Seydoux. 18. Pfostenschuss Cunti.

(si)

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