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Keller führt den ZSC zum Ausgleich

Die ZSC Lions korrigieren in Genf den Fehlstart vom Donnerstag. Sie gleichen mit einem 5:3-Auswärtssieg die Serie zum 1:1 aus.

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Der ZSC kann doch noch Tore schiessen: Mark Bastl erzielt das 1:0 gegen Servette in Genf.
Der ZSC kann doch noch Tore schiessen: Mark Bastl erzielt das 1:0 gegen Servette in Genf.
Keystone
...beim 5:3-Sieg in der Les Vernets Halle ist Ryan Keller. Der ehemalige Servettien sorgt für einen Hattrick.
...beim 5:3-Sieg in der Les Vernets Halle ist Ryan Keller. Der ehemalige Servettien sorgt für einen Hattrick.
Keystone
Gerangel vor dem Kasten von Flüeler. Aber gesamthaft gesehen ist der Erfolg der Zürcher verdient.
Gerangel vor dem Kasten von Flüeler. Aber gesamthaft gesehen ist der Erfolg der Zürcher verdient.
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Ryan Keller (30) entpuppte sich in Genf als Matchwinner. Der Flügel, letzte Saison noch bei Servette unter Vertrag, brachte die ZSC Lions 26,6 Sekunden vor der ersten Pause zum zweiten Mal in Führung, erhöhte nur 85 Sekunden nach dem Seitenwechsel auf 3:1, und nach einer erfolgreichen Genfer Aufholjagd realisierte er in der ersten Minute des Schlussabschnitts auch noch den Gamewinner zum 4:3. 111 Sekunden vor Schluss gelang Roman Wick nach Assist von Keller in doppelter Überzahl die Siegsicherung für die Löwen.

Die Lions stürmten am Samstag den Slot vor dem Genfer Goal. Die Aggressivität wurde belohnt: Bei beiden Goals im ersten Abschnitt durch Mark Bastl und Keller profitierten die Zürcher von Abprallern des diesmal nicht überragenden Goalies Tobias Stephan.

Eine Schlüsselszene spielte sich nach 21 Minuten ab. Zuerst rutschte Lukas Flüeler, der Torhüter der Lions, beinahe samt Puck ins eigene Goal. 30 Sekunden später gelang Ryan Keller auf der Gegenseite das 3:1 für die Gäste. Ehe Kellers Treffer anerkannt wurde, mussten die Referees am Video die Szene vor dem anderen Goal auflösen. Wäre der Puck hinter der Linie gewesen, und viele Zentimeter fehlten wahrlich nicht, hätte das Skore 2:2 statt 1:3 gelautet.

Bei der zweiten Video-Entscheidung hatte Servette mehr Glück: Picards Treffer zum 3:3 wurde von den Heads anerkannt, obwohl TV-Bilder nicht bewiesen, dass der Puck vollumfänglich hinter der Torlinie gewesen war. Löwen-Dompteur Marc Crawford war nach diesem Entscheid ausser sich vor Wut. Nun, am Ende spielte der fragwürdige Entscheid keine Rolle mehr.

Genève-Servette - ZSC Lions 3:5 (1:2, 2:1, 0:2) Les Vernets. - 7135 Zuschauer (ausverkauft). - SR Mandioni/Massy, Mauron/Tscherrig. - Tore: 13. Bastl (McCarthy, Trachsler) 0:1. 15. Vukovic (Almond) 1:1. 20. (19:33) Ryan Keller (McCarthy, Wick) 1:2. 22. Ryan Keller 1:3. 25. Petrell (Eliot Antonietti) 2:3. 33. Picard 3:3. 41. (40:55) Keller (Bergeron) 3:4. 59. Wick (Ryan Keller/Ausschlüsse Lombardi, Vukovic) 3:5. - Strafen: je 2mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Lombardi; Wick. Genève-Servette: Tobias Stephan; Vukovic, Marti; Eliot Antonietti, Bezina; Mercier, Iglesias; Girardin; Jacquemet, Romy, Hollenstein; Daugavins, Lombardi, Picard; Simek, Rod, Almond; Roland Gerber, Rivera, Petrell; Berthon. ZSC Lions: Flüeler; Seger, McCarthy; Stoffel, Bergeron; Blindenbacher, Geering; Daniel Schnyder; Patrik Bärtschi, Cunti, Kenins; Ryan Keller, Shannon, Wick; Nilsson, Trachsler, Bastl; Baltisberger, Senteler, Schäppi; Dan Fritsche. Bemerkungen: Genève-Servette ohne Loeffel (verletzt), Stafford, Meunier und Krutow, ZSC Lions ohne Tabacek (alle überzählig). - Timeout Servette (59.).

(si)

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