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Kloten Flyers handeln sich Konkursaufschub aus

Aufatmen beim verschuldeten Verein: Vor dem Bezirksgericht Bülach hat die Taskforce der Flyers einen Konkurzaufschub bis zum 2. Juli erreicht. Doch der Zeitdruck für den Klub bleibt gross.

Fast elf Millionen in der Kreide: Kleber der Kloten Flyers.
Fast elf Millionen in der Kreide: Kleber der Kloten Flyers.
Keystone

Die Taskforce der Flyers hat vor dem Bülacher Bezirksgericht einen Konkursaufschub bis zum 2. Juli erreicht. Die EHC Kloten Sport AG besitzt gemäss dem zuständigen Richter «Aussicht auf Sanierung». Damit ist der mit 10,9 Millionen Franken verschuldete Verein einstweilen gegen Konkursandrohungen seitens der Gläubiger geschützt. Der Zeitdruck bleibt indes hoch. Bis kommenden Mittwoch um 18 Uhr muss der schlingernde Klub der Liga ein detailliertes Sanierungskonzept vorlegen - in den beiden Tagen danach wird an der Delegierten-Versammlung entschieden, ob die Flyers in der nächsten NLA-Saison überhaupt noch teilnahmeberechtigt sind.

Der zurückgetretene Präsident Jürg Bircher, der mit seinen gravierenden Fehlkalkulationen das finanzielle Fiasko verschuldet hatte, lenkte inzwischen ebenfalls ein. Er trat sein Aktienpaket unentgeltlich dem Klotener Sanierer Daniel Hunkeler ab. Task-Force-Leiter Peter Bossert hinterlegte seine Anteile ebenfalls. Nur mit dem dritten Grossaktionär Adrian Fetscherin erzielten die Retter noch keine Einigung - die Anwälte beider Parteien verhandeln weiter.

si/kpn

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