Klotener Peinlichkeit zum Heimstart

Der EHC muss sich Visp 1:3 beugen. Die Zürcher Unterländer geben im letzten Drittel ihren Vorsprung her.

Der Schein trügt: Marco Lehmann (l.) kann mit Kloten die Gäste aus Visp nur bis ins letzte Drittel in Schach halten.

Der Schein trügt: Marco Lehmann (l.) kann mit Kloten die Gäste aus Visp nur bis ins letzte Drittel in Schach halten. Bild: Francisco Carrascosa

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Der EHC Kloten hat die erste Gelegenheit vor eigenem Publikum genutzt, um den ewigen Optimisten bezüglich Wiederaufstieg einen kräftigen Dämpfer zu versetzen. Er verlor gegen Visp nach einer 1:0-Führung 1:3. Emilijus Krakauskas hatte in der 12. Minute den Treffer für die Gastgeber erzielt.

Visp hat sich diesen Sieg mit viel Einsatz verdient, die Klotener Niederlage war dann doch eher eine Peinlichkeit. Die Fehler in der eigenen Zone waren im Mitteldrittel noch nicht bestraft worden, im letzten Abschnitt aber nützte Tomas Dolana zwei kapitale Aussetzer zu zwei Toren. Den Ausgleich hatte der Finne Michael Keränen, der einzige Ausländer in Visps Mannschaft, in der 50. Minute erzielt. Dass die Walliser da Powerplay spielen konnten, war zwar ein Fehlentscheid des Schiedsrichters. Aber mit solchen Leistungen wie am Samstag gewinnt Kloten nicht manches Spiel.

Einer der besten Klotener war Verteidiger Tim Grossniklaus (24). Er war mit einer B-Lizenz aus Langnau geholt worden. Klotens nächster Auftritt folgt am Dienstag in Langenthal, dort, wo Trainer Per Hanberg zwei Jahre gearbeitet hat. (jch)

Erstellt: 14.09.2019, 23:19 Uhr

Artikel zum Thema

Zwei Tore von Faille und zwei Punkte für Kloten

Der Kanadier erzielt gegen Thurgau in der Verlängerung den Siegtreffer zum 3:2. Mehr...

Erst der Taifun, dann das Erdbeben

Dominic Forget ging als Kanadier nach Japan und kehrt als Schweizer und Hoffnungsträger des EHC Kloten zurück von einem Abenteuer, bei dem er um sein Leben fürchtete. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Abo

Abo Digital - 26 CHF im Monat

Den Tages-Anzeiger unbeschränkt digital lesen, inkl. ePaper. Flexibel und jederzeit kündbar.
Jetzt abonnieren!

Kommentare

Service

Ihre Kulturkarte

Abonnieren Sie den Carte Blanche-Newsletter und verpassen Sie kein Angebot.

Die Welt in Bildern

Bergungsarbeiten nach Taifun-Katastrophe: Der heftige Wirbelsturm «Hagibis» hinterliess über weite Teile Japans eine Spur der Verwüstung. Die Zahl der Todesopfer ist gemäss eines japanischen Fernsehsenders auf 66 gestiegen. (15. Oktober 2019)
(Bild: Jae C. Hong/AP) Mehr...