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Lions verschlafen die Anfangsphase

Servette zeigt im vierten Halbfinal-Duell gegen die ZSC Lions den grösseren Siegeswillen und gewinnt verdient 4:2. In der Best-of-7-Serie steht es nun 2:2.

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Jubelnde Genfer: Dank dem 4:2-Sieg gegen die ZSC Lions steht es in der Halbfinalserie 2:2.
Jubelnde Genfer: Dank dem 4:2-Sieg gegen die ZSC Lions steht es in der Halbfinalserie 2:2.
Keystone
Und nur fünf Minuten später kann Kevin Romy zum 2:0 erben. Die Zürcher Abwehr inklusive Goalie Lukas Flüeler sind nicht immer im Bild und produziert zu viele Fehler.
Und nur fünf Minuten später kann Kevin Romy zum 2:0 erben. Die Zürcher Abwehr inklusive Goalie Lukas Flüeler sind nicht immer im Bild und produziert zu viele Fehler.
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Die Löwen fangen sich nach missglückten Beginn auf. Aber das 4:1 von Alexandre Picard ist die Entscheidung (46.).
Die Löwen fangen sich nach missglückten Beginn auf. Aber das 4:1 von Alexandre Picard ist die Entscheidung (46.).
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Picards Foul (Ellbogencheck) am ex-Genfer Dan Fritsche in der 35. Minute bleibt ungeahndet. Der Zürcher bricht sich die Nase und blutet – der Genfer, später Torschütze zum 4:1, hätte mit einer 5-Minuten- plus Spieldauer-Disziplinarstrafe bestraft werden sollen.
Picards Foul (Ellbogencheck) am ex-Genfer Dan Fritsche in der 35. Minute bleibt ungeahndet. Der Zürcher bricht sich die Nase und blutet – der Genfer, später Torschütze zum 4:1, hätte mit einer 5-Minuten- plus Spieldauer-Disziplinarstrafe bestraft werden sollen.
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Auch drei Goaliewechsel in Genf bringen den ZSC Lions keinen Erfolg. Spätestens mit dem 4:1 durch Alexandre Picard war in der Genfer Les-Vernets-Halle die Entscheidung gefallen. Bereits im ersten Drittel hatten die Genfer die Partie in die richtigen Bahnen gelenkt, als sie durch den Letten Kaspars Daugavins und Kevin Romy 2:0 in Führung ging. Im mittleren Abschnitt erhöhte Chris Rivera auf 3:0. Eines war allen drei Treffern gemein: Sie entstanden nicht nach schönen Kombinationen, sondern durch Nachsetzen auf von Goalie Lukas Flüeler abgewehrte Schüsse.

Von der ersten Minute an zogen die Genfer ein äusserst aggressives Forechecking auf und liessen den Zürcher Offensivkünstlern kaum Raum zur Entfaltung. Zudem offenbarten die Lions in der Defensive erschreckende individuelle Fehler, vor denen selbst Routiniers wie die Internationalen Mathias Seger (vor dem 2:0) und Severin Blindenbacher nicht gefeit waren. Zudem sorgte Trainer Marc Crawford mit drei Goaliewechseln – von Flüeler zu Tim Wolf, zurück zu Flüeler und dann wieder zu Wolf – eher für Verwirrung als einen Ruck durch die Mannschaft.

Zürcher Schwächen im Powerplay

Immerhin: Im letzten Drittel zeigten die Lions Herz und demonstrierten, dass sie in der Lage sind, Playoff-Hockey zu spielen. Nach nur 42 Sekunden verkürzte der lettische Aggressivleader Ronalds Kenins mit einem Schuss in Tobias Stephans nahe Ecke auf 1:3. Und nach dem 4:1 durch Picards verschönerten sie das Resultat in Unterzahl durch Ryan Shannon nochmals. Schwach war hingegen das Powerplay der Zürcher, gemäss Statistik das beste Liga. Vier Minuten konnten sie in Überzahl agieren, es resultierte kaum eine Chance daraus.

Die Lions wurden allerdings nicht gerade von Fortune begünstigt: Einen klaren Ellbogencheck von Picard an Dan Fritsche, der in Folge an der Nase blutete, wurde von den Heads grosszügig übersehen (35.). Der ehemalige Servettien konnte später weiterspielen.

Genève-Servette - ZSC Lions 4:2 (2:0, 1:0, 1:2) Les Vernets. - 7135 Zuschauer (ausverkauft). - SR Eichmann/Koch Fluri/Müller. - Tore: 4. Daugavins (Lombardi) 1:0. 9. Romy (Hollenstein, Mercier) 2:0. 37. Rivera (Petrell) 3:0. 41. (40:42) Kenins (Bärtschi) 3:1. 46. Picard (Daugavins, Lombardi) 4:1. 55. Shannon (Keller/Ausschluss Fritsche!) 4:2. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Servette, 6mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Lombardi; Wick. Genève-Servette: Stephan; Vukovic, Marti; Antonietti, Bezina; Mercier, Iglesias; Girardin; Daugavins, Lombardi, Picard; Berthon, Romy, Hollenstein; Simek, Rod, Almond; Gerber, Rivera, Petrell; Jacquemet. ZSC Lions: Flüeler (4.-14. und ab 46. Wolf); Stoffel, Bergeron; Seger, McCarthy; Blindenbacher, Geering; Schnyder; Keller, Shannon, Wick; Bärtschi, Cunti, Kenins; Nilsson, Trachsler, Bastl; Fritsche, Senteler, Schäppi; Baltisberger. Bemerkungen:Servette ohne Loeffel (verletzt), Krutow, Meunier und Stafford, ZSC Lions ohne Tabacek (alle überzählig). Timeouts: Servette (59); ZSC Lions (9.). ZSC Lions ab 58:52 ohne Goalie.

(si)

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