Lugano trotz Niederlage direkt im Halbfinal

In einem torreichen Spiel bezwang Jokerit Helsinki den HC Lugano beim Spengler-Cup mit 6:4. Den Finnen fehlten schlussendlich ein Tor für den Gruppensieg.

Jubel trotz Niederlage: Lisen Klasen trifft zum zwischenzeitlichen 4:3 für Lugano. (28. Dezember 2015)

Jubel trotz Niederlage: Lisen Klasen trifft zum zwischenzeitlichen 4:3 für Lugano. (28. Dezember 2015) Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Lugano steht am Spengler-Cup vorzeitig in den Halbfinals. Die Tessiner schliessen die Gruppe Torriani trotz der 4:6-Niederlage gegen Jokerit Helsinki als Sieger ab. Die gut 6000 Zuschauer in Davos erlebten zum Abschluss der Gruppe Torriani ein Spektakel. Insgesamt fünfmal wechselte die Führung zwischen den beiden Teams, ehe Jokerit Helsinki am Ende zwar in der Partie, nicht aber in der Tabelle knapp die Nase vorne hatte.

Die entscheidende Wende führten die Finnen zu Beginn des Schlussdrittels herbei, als Philip Larsen und Arturs Kulda innerhalb von fünf Minuten vom 3:4 zum 5:4 trafen. Der Däne Larsen traf nur 26 Sekunden nach Wiederbeginn, nachdem Luganos Trainer Doug Shedden in der zweiten Drittelspause den Torhüter ausgetauscht hatte.

Jokerit auf Rang zwei

Da Ville Lajunen in der 54. Minute für den KHL-Vertreter sogar auf 6:4 erhöhte, mussten die Tessiner in der Schlussphase noch um den nach 40 Minuten sicher geglaubten Gruppensieg zittern. Jesse Joensuu kam in der 58. Minute einem siebten Treffer Jokerits am nächsten, als er nur den Pfosten traf. Bei einem Sieg mit drei Toren Differenz wären die Finnen auf Kosten Luganos in die Halbfinals eingezogen.

So qualifizierte sich Lugano bei seiner ersten Spengler-Cup-Teilnahme nach 24 Jahren direkt für die Halbfinals vom Mittwoch. Jokerit, das den ersten Sieg nach zuvor vier Niederlagen 2014 und 2015 feierte, schloss die Tabelle noch vor Mannheim als Gruppenzweiter ab und trifft am Dienstag in den Viertelfinals auf den Tabellenletzten der Gruppe Cattini.



Lugano - Jokerit Helsinki 4:6 (0:1, 4:2, 0:3)

6300 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kaukokari (Fi)/Stricker, Borga/Fluri. - Tore: 18. Kozun (Jensen) 0:1. 21. Glenn (Stapleton) 1:1. 23. Kienzle (Filppula) 2:1. 24. Kennedy 2:2. 32. Talaja 2:3. 37. (36:50) Brunner (Hofmann/Ausschluss Spang!) 3:3. 38. (37:29) Klasen (Pettersson) 4:3. 41. Larsen 4:4. 46. Kulda 4:5. 54. Lajunen (Jormakka) 4:6. - Strafen: je 3mal 2 Minuten.

Lugano: Owuya (41. Merzlikins); Chiesa, Furrer; Glenn, Spang; Kparghai, Hirschi; Kienzle, Sartori; Pettersson, Martensson, Klasen; Brunner, Stapleton, Bertaggia; Walker, Filppula, Hofmann; Fazzini, Dal Pian, Romanenghi.

Jokerit Helsinki: Karlsson; Larsen, Jensen; Lajunen, Kulda; Jaakola, Todd; Kozun, Regin, Joensuu; Aaltonen, Pelletier, Kennedy; Sallinen, Jormakka, Hagman; Gymer, Wirtanen, Talaja; Salminen.

Bemerkungen: Lugano ohne Morini, Steinmann, Ulmer (alle verletzt), Vauclair, Reuille, Kostner, Sannitz (alle überzählig). 59. Timeout von Helsinki, ab 59:02 ohne Goalie.

Spengler-Cup. Gruppe Torriani. Schlussrangliste: 1. Lugano 2/3 (10:9). 2. Jokerit Helsinki 2/3 (9:9). 3. Adler Mannheim 2/3 (8:9).

(dia/si)

Erstellt: 28.12.2015, 18:08 Uhr

Artikel zum Thema

Völlig misslungener Auftakt für den HCD

Der HC Davos verliert seine erste Partie am Spengler Cup gegen den KHL-Vertreter Automobilist Jekaterinbug klar und deutlich 1:5. Mehr...

Ex-Bieler Ryan MacMurchy führt Mannheim zum Sieg

24 Stunden nach der Startniederlage gegen den HC Lugano kommt Adler Mannheim in Davos zum ersten Sieg. Die Deutschen schlagen Jokerit Helsinki 5:3. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Service

Ihre Spasskarte

Mit Ihrer Carte Blanche von diversen Vergünstigungen profitieren.

Kommentare

Blogs

Sweet Home 10 raffinierte Einrichtungstipps

Mamablog Wenn das Baby brüllt. Und brüllt. Und brüllt.

Die Welt in Bildern

Natürliche Kunst: Douglas Ciampi aus Massachusetts steht neben einer eisbedeckten Antenne auf dem Gipfel des Mount Washington. (24. Februar 2020)
(Bild: Robert F. Bukaty) Mehr...