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Lugano überrennt die ZSC Lions – Fribourg schlägt die Lakers

Lugano siegt gegen die Zürcher mit 5:2, Servette Genf schlägt Ambri-Piotta mit 4:1. Weitere Resultate im der NLA-Runde im Überblick.

Wenig Erfolg: Der Zürcher Jeff Tambellini (r.) vor Lugano-Goalie Daniel Manzato.
Wenig Erfolg: Der Zürcher Jeff Tambellini (r.) vor Lugano-Goalie Daniel Manzato.
Keystone

Schon in den ersten 15 Minuten wurden im Spiel Lugano - ZSC Lions die Weichen gestellt. Die Tessiner führten nach der Startviertelstunde mit 3:0; am Ende siegte Lugano 5:2. Die ZSC Lions wurden auf der Pista Resega regelrecht überrannt. Diego Kostner (6.), Ilkka Heikkinen (14.) und Thomas Ruefenacht (15.) erzielten die ersten drei Tore. Ausserdem traf Jordy Murray noch den Pfosten (11.). Die Gäste aus Zürich, die am Donnerstagabend noch gegen den SC Bern gespielt hatten, vermochten die Müdigkeit nicht zu verheimlichen.

Immerhin bemühten sich die Lions nach der ersten Pause um eine Aufholjagd. Sie verkürzten durch Ryan Shannon auf 1:3 und durch Mathias Seger auf 2:4. Dazwischen traf Andres Ambühl beim Stand von 1:3 noch den Pfosten. Der HC Lugano gab die Kontrolle über das Geschehen aber nicht mehr aus der Hand. Ein wichtiges Goal gelang Daniel Steiner, dem PostFinance-Topskorer Luganos. Sein Treffer zum 4:1 beraubte die ZSC Lions wieder des Rückenwinds. Steiner erzielte in allen drei Spielen dieser Saison jeweils ein Tor.

Lugano verdiente sich den Sieg mit einer sehr guten Leistung. Die Tessiner wirkten entschlossener, aggressiver und kampfstärker als vor einer Woche bei der Heimniederlage gegen Langnau (2:3 n.P.). Ausserdem erwies sich Lugano wiederum als äusserst stark in Überzahl. Das Team von Larry Huras nützte die ersten zwei seiner drei Powerplay-Chancen zum 2:0 und 3:0 und benötigte für die beiden Treffer lediglich 47 Überzahlsekunden. Die ZSC Lions hingegen realisierten aus fünf Überzahlchancen nur ein Tor - und kassierten in Unterzahl diese Saison schon die Gegentore Nummer 7 und 8. Schon am Donnerstag beim 2:3 gegen Bern hatte der ZSC alle Gegentore mit weniger Spielern auf dem Eis kassiert.

Ambri-Piotta unterliegt Servette

26 Minuten lang durfte Ambri-Piotta auf den zweiten Saisonsieg im zweiten Spiel hoffen. Innerhalb von acht Minuten ebnete Servette dann aber den Weg zum souveränen 4:1-Auswärtssieg.

Rico Fata brachte den Tabellenführer aus Genf, bei dem Verteidiger Yannick Weber noch zusah, mit einer sehenswerten Direktabnahme in Führung. Danach dominierten die Gäste das Geschehen minutenlang klar. Juraj Simek gelang mit dem ersten Saisontor nach 30 Minuten das 2:0. Und weitere vier Minuten später erhöhte Chris Rivera bereits auf 3:0.

Bis zu Servettes Führungsgoal hatte der HC Ambri-Piotta die Partie klar dominiert. Elias Bianchi und Jason Williams besassen die besten Torchancen. 11:3 für die Leventiner lautete das Schussverhältnis nach dem ersten Abschnitt. Honoriert wurden Ambris Offensivbemühungen aber erst im Schlussabschnitt, als Adrian Trunz auf 1:3 verkürzen konnte. Danach erhitzten sich die Gemüter nochmals, als die Referees Eichmann und Piechaczek (De) ein klares Beinstellen von Goran Bezina gegen Inti Pestoni übersahen. Pestoni hätte solo auf Tobias Stephan zulaufen können. Der Genfer Goalie konnte sich in dieser Szene zwar nicht auszeichnen, gehörte mit 30 Paraden aber dennoch zu den Besten seines Teams. Den Schlusspunkt setzte nochmals Rico Fata mit einem Schuss ins leere Tor zum 4:1 für Servette. Fata erzielte in der noch jungen Saison schon drei Tore.

Kloten schlägt Davos

Kloten hat auch das zweite Saisonduell gegen Davos für sich entschieden. Dem 3:2-Auswärtssieg nach Penaltyschiessen in der 1. Runde liessen die Flyers einen 4:1-Heimsieg folgen.

Nachdem es nach 40 Minuten 1:1 gestanden hatte, sorgte Kloten im letzten Drittel mit drei Toren innerhalb von 6:28 Minuten für die Vorentscheidung. Zunächst brachte Yannick Herren die Gastgeber mit einem Handgelenkschuss zum zweiten Mal in Führung (42.). Und dann kam die grosse Show von Marcel Jenni: Der 38-jährige Routinier bezwang HCD-Goalie Leonardo Genoni innerhalb von 56 Sekunden zweimal (47./48.). Jenni befindet sich in einer beneidenswerten Frühform, hatte er doch bereits in den ersten beiden Saisonspielen je einmal getroffen. Diesen Vorsprung brachten die Flyers problemlos über die Zeit.

Erste Niederlage für die Lakers

Fribourg fügte den Rapperswil-Jona Lakers die erste Saisonniederlage zu. Der Playoff-Halbfinalist der vergangenen Saison setzte sich auswärts mit 3:2 nach Penaltyschiessen durch. Bern unterlag derweil den Bielern mit 2:3.

si/kpn

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