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Lugano wieder im Meisterschafts-Blues

Der HC Davos feiert im Kampf um die Playoff-Teilnahme einen wichtigen Sieg. Die Bündner bezwingen den HC Lugano zu Hause 5:3 und liegen weiterhin zwei Punkte über dem Strich.

Kampf um die Playoff-Teilnahme: Der HC Davos hat gegen den HC Lugano gewonnen.
Kampf um die Playoff-Teilnahme: Der HC Davos hat gegen den HC Lugano gewonnen.

Am Spengler Cup hatte der HCD noch gegen Lugano im Halbfinal 0:4 verloren, und auch im letzten Heimspiel in der Meisterschaft gegen die Bianconeri war den Davosern beim 0:1 kein Treffer gelungen. Diesmal dauerte es nur 184 Sekunden, ehe die Gastgeber durch Tino Kessler in Führung gingen. Dem Tor war ein kapitaler Fehler von Luganos Keeper Elvis Merzlikins vorausgegangen. Der Lette mit Schweizer Lizenz wollte hinter seinem Gehäuse befreien, spielte den Puck aber zu Ambühl, worauf Kessler problemlos reüssierte.

In der 15. Minute lagen die Bündner bereits 3:0 vorne, nach 36 Minuten stand es 5:1. Die Davoser überforderten die Luganesi in den ersten zwei Dritteln mit ihrem Tempo-Eishockey. Dennoch wurde es nochmals spannend; Lugano verkürzte bis zur 47. Minute dank Toren von Maxim Lapierre (43.) und Raffaele Sannitz auf 3:5.

Zu mehr reichte es den Tessinern trotz 16 Torschüssen im Schlussabschnitt nicht mehr. Es war für Lugano im 19. Auswärtsspiel der Saison die 16. Niederlage. Der Vorsprung auf den HCD, der neun der vorangegangenen zwölf Partien verloren hatte, beträgt nun nur noch einen Punkt.

SCL Tigers gewinnen gegen den SCB

In Langnau trafen am Samstagabend die SCL Tigers auf den Leader SC Bern. Mit einem perfekten Spiel fegen die Emmentaler den ungeliebten Rivalen aus der Hauptstadt mit 4:1 vom Eis.

Der Finne Elo markierte nur 19 Sekunden nach der ersten Pause das 2:1. Und Pascal Berger profitierte 36 Sekunden nach der zweiten Pause beim siegsichernden 4:1 von einem Sturz von Berns Back Ramon Untersander.

Der SC Bern verschlief das Spiel und präsentierte sich nach fünf Tagen Pause überhaupt nicht parat. In allen drei Dritteln skorte Langnau gleich mit dem ersten Schuss. Berns Goalie Leonardo Genoni (34 Paraden) sah bei mindestens zwei Gegentoren nicht gut aus. Genoni passte sich dem diesmal nicht sehr hohen Niveau seiner Vorderleute an, die träge wirkten, ohne Feuer spielten und von den SCL Tigers phasenweise ausgespielt wurden.

EV Zug feiert neunten Meisterschaftserfolg

Der EV Zug feiert derweil den neunten Meisterschaftserfolg in Serie. Das Team von Harold Kreis gewinnt das Gotthard-Derby bei Ambri-Piotta 3:2.

Dabei hatte die Partie für die Zuger alles andere als gut begonnen. Ambri ging bereits nach 87 Sekunden durch Peter Guggisberg in Führung. Die Reaktion der Gäste folge prompt: Nur 72 Sekunden später gelang Johan Morant mit einem Schuss von der blauen Linie der Ausgleich. Der Verteidiger erzielte ebenso seinen ersten Saisontreffer wie Marc Marchon beim 2:1 in der 13. Minute.

EHC Biel gewinnt gegen Fribourg-Gottéron

Biel hat eine drei Spiele dauernde Niederlagenserie beendet. Die Seeländer gewinnen gegen Fribourg-Gottéron zu Hause 4:2 und revanchieren sich für das 2:4 vom Vortag.

Die dritte Führung in der 50. Minute gaben die Bieler nicht mehr preis. Das Tor erzielte Jacob Micflikier kurz nach Ablauf einer Strafe gegen Fribourg. 25,6 Sekunden vor dem Ende machte Julian Schmutz mit dem 4:2 den fünften Heimsieg der Seeländer in Serie perfekt. Es war der dritte Powerplay-Treffer der Bieler an diesem Abend, nachdem zuvor Stürmer Gaëtan Haas (16./22.) zweimal von der blauen Linie getroffen hatte.

si/pat

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