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Lugano zieht «Fall Holden» weiter

Für die Tessiner ist die Sperre von acht Spielen gegen Zugs Josh Holden eine zu milde Strafe. Opfer Julien Vauclair fällt weiter aus.

Droht ihm eine noch längere Sperre? EVZ-Haudegen Josh Holden hat drei seiner acht Spiele abgesessen.
Droht ihm eine noch längere Sperre? EVZ-Haudegen Josh Holden hat drei seiner acht Spiele abgesessen.
Keystone

Der HC Lugano zeigt sich mit dem Urteil gegen den EVZ-Center Josh Holden nicht einverstanden und zieht den Fall an das Sportgericht des Schweizerischen Eishockey-Verbandes weiter. In den Augen der Tessiner fiel die Bestrafung Holdens, der nach einem Check gegen den Kopf von Luganos Verteidiger Julien Vauclair für acht Spiele gesperrt worden war, zu mild aus. «Wir haben intern abgewogen, ob das Sinn macht, und uns dann zu diesem Schritt entschlossen», sagt Roland Habisreutinger. Warum die Tessiner das Foul härter geahndet haben wollen und welche Sperre sie sich erhoffen, will der Sportchef nicht kommentieren, das sei so abgemacht.

Vauclair, der drei Tage nach Holdens Vergehen bereits wieder gegen Biel auflief, den Match aber nicht beenden konnte, fällt weiterhin mit einer Gehirnerschütterung aus. «Wir haben den Fall aber unabhängig von seiner Verletzung weitergezogen», sagt Habisreutinger.

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