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Martin Plüss sagt für die WM ab

Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft wird an der WM in Weissrussland ohne seinen langjährigen Leistungsträger Martin Plüss auskommen müssen.

Absage für die WM: Für Martin Plüss ist der SCB wichtiger als das Nationalteam.
Absage für die WM: Für Martin Plüss ist der SCB wichtiger als das Nationalteam.
Keystone

Nationalcoach Sean Simpson akzeptierte die WM-Absage von Martin Plüss, zugleich Captain des SC Bern, der in vielerlei Hinsicht ein Vorbild verkörpert und am Samstag seinen 37. Geburtstag feierte: «Martin Plüss hat mir erklärt, dass er eine schlechte Saison mit dem SC Bern hatte und diese wieder gut machen wolle. Er wolle deshalb eine Woche früher mit der Saisonvorbereitung beim SC Bern beginnen und auch aus Altersgründen seinem Körper die notwendige Erholung und Zeit zur Regeneration für den Neuaufbau geben. Zudem ist der WM-Termin in diesem Jahr spät.»

Nebst Plüss werden der Schweiz bei der Verteidigung der WM-Silbermedaille auch dessen Teamkollegen Ryan Gardner und Philippe Furrer sowie Luganos Julian Walker fehlen. Furrer laboriert noch immer an den Folgen einer Hirnerschütterung, die ihn im Februar bereits an einer Olympia-Teilnahme gehindert hatte. Auch Walker, der für Sotschi nicht berücksichtigt worden war, fehlt verletzungsbedingt. Nicht (mehr) ins erste Aufgebot schaffte es der bald 36-jährige Olympia-Teilnehmer Gardner.

Drei Debütanten

Das für das erste Camp 22-köpfige Nationalteam (zwei Torhüter, acht Verteidiger, zwölf Stürmer) beginnt am Montag mit der Vorbereitung auf die WM. Bei den ersten Testspielen am 9. und 11. April gegen Weltmeister Schweden werden Torhüter Michael Flückiger (Lugano) sowie die Stürmer Lino Martschini (Zug) und Eric Walsky (Lugano) für die Schweiz debütieren.

Mit einer Rückkehr in das Nationalteam belohnt wurden dank der erfolgreichen Saison mit Aufsteiger Lausanne Thomas Déruns und Caryl Neuenschwander. Déruns bestritt das letzte seiner 77 Länderspiele vor drei Jahren, Neuenschwander absolvierte seine beiden bisherigen Partien gar noch ein halbes Jahr früher als sein Teamkollege.

Das Aufgebot für Trainingscamp/Testspiele in Rapperswil und Arosa. Torhüter (2): Michael Flückiger, Daniel Manzato (beide Lugano). - Verteidiger (8): Alessandro Chiesa, Tim Ramholt (beide Zug), Robin Grossmann, Samuel Guerra (beide Davos), Julien Vauclair, Dominik Schlumpf, Clarence Kparghai (alle Lugano), Dean Kukan (Lulea/Sd). - Stürmer (12): Thomas Déruns, Etienne Froidevaux, Caryl Neuenschwander (alle Lausanne), Andres Ambühl, Samuel Walser (beide Davos), Tristan Scherwey, Pascal Berger (beide Bern), Reto Suri, Lino Martschini (beide Zug), Eric Walsky, Thomas Rüfenacht (beide Lugano), Inti Pestoni (Ambri-Piotta).

WM-Vorbereitung Die Spieldaten. Mittwoch, 9. April. In Rapperswil-Jona: Schweiz - Schweden. - Freitag, 11. April. In Arosa: Schweiz - Schweden. - Donnerstag, 17. April. In Grodno: Weissrussland - Schweiz. - Freitag, 18. April. In Grodno: Weissrussland - Schweiz. - Freitag, 25. April. In Neuenburg: Schweiz - Tschechien. - Sonntag, 27. April. In Basel: Schweiz - Tschechien. - Freitag, 2. Mai. In Mannheim: Deutschland - Schweiz. - Dienstag, 6. Mai. In Zürich: Schweiz - Kanada.

si

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