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«Matthews hat für jeden etwas»

Der kanadische NHL-Kenner Gare Joyce erklärt, wieso ihn der 18-jährige ZSC-Stürmer an Superstar Sidney Crosby erinnert. Und wieso Scouting eher eine Viehschau als eine exakte Wissenschaft ist.

Rasant unterwegs an die Spitze: Auston Matthews beeindruckt mit seiner Reife – auf und neben dem Eis. Foto: Walter Bieri (Keystone)
Rasant unterwegs an die Spitze: Auston Matthews beeindruckt mit seiner Reife – auf und neben dem Eis. Foto: Walter Bieri (Keystone)

Sie haben schon unzählige ­Toptalente gesehen. Wo würden Sie Auston Matthews einordnen?

Er ist so gut, dass er in den letzten zehn Jahren im NHL-Draft fast immer als ­Erster gezogen worden wäre. Auch vor Patrick Kane, John Tavares oder Steve Stamkos. 2015 wäre die Ausnahme ge­wesen. Gegen Connor McDavid wäre er nicht angekommen. Ich schätze McDavid im gleichen Alter höher ein als Sidney Crosby. Sagen wir es so: Crosby und McDavid sind vor Matthews. Aber sonst? Da muss er keine Vergleiche scheuen. Dass er der nächste Nummer-1-Draft ist, ist für mich gar keine Frage.

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