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«Plötzlich ging die Türe auf, und wir hatten Gewehre an der Schläfe»

Raeto Raffainer war Direktor der Eishockey-Nationalteams, als er Sportchef in Davos wurde. Ein Gespräch über die beiden Jobs – und ein surreales Erlebnis in Kopenhagen.

Die letzte Amtshandlung als Nationalteam-Direktor: Der heutige HCD-Sportchef Raeto Raffainer (links, beobachtet von Nationaltrainer Patrick Fischer) an der WM 2019 in Kosice.
Die letzte Amtshandlung als Nationalteam-Direktor: Der heutige HCD-Sportchef Raeto Raffainer (links, beobachtet von Nationaltrainer Patrick Fischer) an der WM 2019 in Kosice.
Melanie Duchene, Keystone

Die Wahl des Nationaltrainers hat Raeto Raffainer damals harsche Kritik eingetragen. Raffainer war viereinhalb Jahre im Verband als Direktor aller Schweizer Nationalmannschaften, als er Patrick Fischer portierte. 40-jährig und unerfahren war dieser damals. Aber der Engadiner Raffainer hatte eine gute Nase bewiesen: Denn die Wahl Fischers gipfelte 2018 in Kopenhagen in WM-Silber. Just vor der Heim-WM 2020 kündigte der einstige Stürmer (Davos, ZSC, Bern, Lakers, Ambri) seinen Verbandsjob, um die Herausforderung beim Traditionsclub Davos zu übernehmen. Seit dieser Saison ist der 38-Jährige aus La Punt-Chamues-ch dort Sportchef.

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