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Schweiz war gegen Kanada chancenlos

Das unerfahrene Schweizer Eishockey-Nationalteam unterlag in Kloten einer kanadischen Auswahl mit 2:6. Dabei schlug sich das Team von Sean Simpson zu Beginn nicht schlecht.

Ausrutscher: Reto Suri im Spiel gegen die Kanadier.
Ausrutscher: Reto Suri im Spiel gegen die Kanadier.
Keystone
Harter Kampf: Raffael Diaz gegen Kanadas Eric Landry.
Harter Kampf: Raffael Diaz gegen Kanadas Eric Landry.
Keystone
Ging hart zur Sache: Patrick von Gunten kämpft gegen Kanadas Martin Kariya.
Ging hart zur Sache: Patrick von Gunten kämpft gegen Kanadas Martin Kariya.
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Immerhin 30 Minuten lang hielten die Schweizer mit dem nicht übermächtigen Gegner mit. Das unerfahrene Team von Sean Simpson lag bis zu diesem Zeitpunkt erst 0:1 zurück und besass selber diverse Möglichkeiten, selber ein Tor zu schiessen. Andrej Bykow (4.), Matthias Bieber (9.) und Dino Wieser (11.) verpassten erste Chancen.

Robin Grossmann schoss noch an den Aussenpfosten, ehe Kanada nach einer Viertelstunde durch einen von Patrick Geering abgefälschten Weitschuss von Shawn Heins in Führung ging. Später boten sich Kevin Lötscher (20.), Fabian Schnyder (27.) und Dino Wieser (28.) noch Ausgleichschancen.

Vor dem Tor agierten die routinierten Kanadier (jüngster Spieler Brendan Bell mit 27) aber viel zwingender als die im Schnitt nicht ganz 23-jährigen Schweizer. Das Führungstor hatte sich trotz der vorangegangenen Schweizer Möglichkeiten abgezeichnet. Die Schiedsrichter mussten sogar unmittelbar nach dem 0:1 am Video abchecken, ob sich der Puck nicht schon zwei Minuten früher (bei einem Lattenschuss Bells) kurz im Tor befunden hatte.

Die Entscheidung fiel nach 30 Minuten, unmittelbar nachdem Benjamin Conz im Tor für Leonardo Genoni Platz gemacht hatte. Martin Kariya gelang im Powerplay das 2:0, 105 Sekunden später erhöhte Josh Holden in Unterzahl auf 3:0. Ausgerechnet Captain Kevin Romy, mit 85 Länderspielen der routinierteste Schweizer, wies mit einem unnötigen Foul in der Angriffszone vor dem 0:2 seinem Schweizer Team den Weg in die Niederlage.

In der Folge zeigten die Kanadier dem Gegner die Limiten auf. Die Kanadier nützten alle drei Powerplaychancen. Nach 43 Minuten führten sie 6:0. Simon Bodenmann und Fabian Schnyder, zwei der insgesamt zehn Debütanten, die am Dienstag zum Einsatz kamen, betrieben in den letzten 14 Minuten noch Resultatkosmetik.

si/miw

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