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Serie von La Chaux-de-Fonds gerissen

Nach zehn Siegen in Folge kassierte La Chaux-de-Fonds in der 18. NLB-Runde die zweite Niederlage. Olten besiegten den Leader nach einem 0:2-Rückstand mit 4:2.

Die Oltener Tore fielen innerhalb von neun Minuten. Pascal Annen, Pierre-Luc Sleigher und Diego Schwarzenbach machten innert 5:27 Minuten mit einem Shorthander und zwei Powerplaytoern aus dem 0:2 ein 3:2. Olten vermochte insbesondere die starken Skorer Jonathan Roy, Dominic Forget, Michael Neininger und Julien Turler (nur ein Skorerpunkt für dieses Quartett) zu neutralisieren.

Zu einer seltenen Doublette kam Schiedsrichter Andreas Koch (26). Der junge Referee anerkannte zum zweiten Mal innerhalb von fünf Tagen nachträglich und auf Geheiss eines Linienrichters ein Tor. Koch anerkannte Langenthals 2:3-Anschlusstor in Küsnacht gegen die GCK Lions, nachdem die Partie ohne Unterbruch 1:21 Minuten lang weitergelaufen war. Die GCK Lions legten gegen den Treffer einen Spielfeldprotest ein - und liessen sich aus dem Rhythmus werfen. Im Schlussabschnitt bewerkstelligten Spencer Rezek und Christian Haldimann innerhalb von 110 Sekunden die Wende vom 2:3 zum 4:3 für Langenthal.

Gleicher Schiedsrichter – gleiche Situation

Dass der gleiche Schiedsrichter innerhalb von weniger als einer Woche zweimal mit der gleichen äusserst seltenen Situation konfrontiert wird, ist ein Riesenzufall. Bereits bei Sierre - Ajoie hatte Koch letzten Freitag ein Tor nachträglich und auf Geheiss des Linesman anerkannt; damals war die Partie drei Sekunden lang weitergelaufen.

Sierre machte 0:5 wett

Neben La Chaux-de-Fonds verlor am Dienstag auch der erste Verfolger Ajoie (0:4 in Visp). Das «Spiel der Runde» lieferten sich Lausanne und Sierre. Lausanne führte nach dem ersten Abschnitt 5:0 und später noch 6:4, verlor aber 6:7. Thomas Rüfenacht vergab 29 Sekunden vor Schluss für Lausanne noch einen Penalty. Lee Jinman buchte zwei Tore und zwei Assists und führt nun die NLB- Skorerliste solo an.

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