Servette wendet gegen die Lions ein 0:2

Erstmals nach fünf Niederlagen gelang Servette wieder ein Sieg über den ZSC. Die Genfer verwerteten im Shootout drei Penaltys.

Punkte für die Genfer: ZSC-Goalie Lukas Flüeler (l.) im Duell mit Servettes Nathan Gerbe. (28. September 2017)

Punkte für die Genfer: ZSC-Goalie Lukas Flüeler (l.) im Duell mit Servettes Nathan Gerbe. (28. September 2017) Bild: Martial Trezzini/Keystone

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Genève-Servette kehrt nach drei Niederlagen zum Siegen zurück. Das Team von Trainer Craig Woodcroft bezwingt die ZSC Lions nach einem 0:2-Rückstand mit 3:2 nach Penaltyschiessen.

Nachdem Fredrik Pettersson in der 54. Minute kurz nach Ablauf einer Strafe gegen Servette mit seinem sechsten Saisontor in der National League das 2:0 für die Lions gelungen war, schien die Partie vorentschieden zu sein. Kevin Romy verkürzte jedoch nur 56 Sekunden später zum 1:2. 28 Sekunden danach musste ZSC-Verteidiger Kevin Klein nach einem Bandencheck vorzeitig unter die Dusche, ein Entscheid, der durchaus zu diskutieren gibt. Verteidiger Goran Bezina nutzte die fünf Minuten dauernde Überzahl mit seinem ersten Meisterschaftstreffer in der laufenden Spielzeit zum Ausgleich (58.).

Servette bezwingt ZSC erstmals seit langem

In der 62. Minute vergab Romy mit einem verschossenen Penalty die grosse Chance, den Genfer Sieg schon früher perfekt zu machen. Dass sich das nicht rächte, lag an Romain Loeffel, Henrik Tömmernes und Nathan Gerbe, die ihre Penaltys im Shootout allesamt verwerteten. Für die Lions war einzig Drew Shore erfolgreich.

Servette bezwang den ZSC erstmals nach fünf Niederlagen. In der vergangenen Spielzeit waren beide Duelle in Genf ebenfalls in die Overtime gegangen, wobei der ZSC zweimal das bessere Ende behielt. Trotz des Sieges konnten die Genfer Spieler nicht kaschieren, dass sie nach 16 Jahren unter der Leitung des entmachteten Chris McSorley noch Zeit benötigen, um sich an das System von Woodcroft zu gewöhnen.

Kanadischer Verteidiger trifft

Nach ausgeglichenen ersten 20 Minuten gehörte das Mitteldrittel klar dem ZSC. Mehr als das 1:0 durch Kevin Klein (28.) schaute allerdings nicht heraus. Der kanadische Verteidiger war bereits zum vierten Mal im Dress der Lions erfolgreich. Das ist insofern erstaunlich, als Klein in der NHL mit 42 Toren in 700 Partien alles andere als treffsicher war.

Telegramm und Rangliste:

Genève-Servette - ZSC Lions 3:2 (0:0, 0:1, 2:1, 0:0) n.P. 5604 Zuschauer. - SR Dipietro/Massy, Fluri/Rebetez. - Tore: 28. Klein (Suter, Pettersson) 0:1. 54. (53:56) Pettersson (Nilsson, Chris Baltisberger) 0:2. 55. (54:52) Romy 1:2. 58. Bezina (Jeremy Wick, Mercier/Ausschluss Klein) 2:2. - Penaltyschiessen: Loeffel 1:0, Chris Baltisberger -; Almond -, Shore 1:1; Tömmernes 2:1, Romajn Wick -; Gerbe 3:1, Pettersson -. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 3mal 2 plus 5 Minuten (Klein) plus Spieldauer (Klein) gegen die ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Simek; Nilsson.

Genève-Servette: Descloux; Petschenig, Tömmernes; Fransson, Bezina; Loeffel, Mercier; Jacquemet; Simek, Richard, Spaling; Gerbe, Romy, Riat; Jeremy Wick, Almond, Rod; Traber, Hasani, Impose; Holdener.

ZSC Lions: Flüeler; Klein, Geering; Blindenbacher, Phil Baltisberger; Karrer, Marti; Sutter, Guerra; Pettersson, Suter, Nilsson; Kenins, Schäppi, Roman Wick; Künzle, Shore, Pestoni; Chris Baltisberger, Sjögren, Prassl.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Bays, Douay und Rubin. ZSC Lions ohne Herzog, Seger und Hinterkircher (alle verletzt). - 62. Romy verschiesst Penalty.

Rangliste: 1. Fribourg-Gottéron 7/18 (18:15). 2. Zug 7/16 (23:16). 3. Biel 7/14 (25:19). 4. ZSC Lions 9/14 (30:28). 5. Bern 6/13 (22:11). 6. Davos 7/13 (20:20). 7. Lugano 7/11 (24:20). 8. Genève-Servette 8/9 (18:22). 9. Lausanne 7/8 (19:26). 10. Ambri-Piotta 7/7 (18:23). 11. Kloten 7/3 (12:17). 12. SCL Tigers 7/3 (17:29). (chi/si)

Erstellt: 28.09.2017, 23:28 Uhr

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