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Slavia Prag mit doppeltem Heimvorteil

Das entscheidende Spiel um den Einzug in den Halbfinal der Champions Hockey League zwischen Slavia Prag und den ZSC Lions (19.30 Uhr/SF 2) findet auf einem Eisfeld mit NHL-Massen statt.

Simon Graf, Prag
Heimvorteil: Der ZSC (hier mit Jean-Guy Trudel) muss beim Spiel in Prag den einen oder anderen Nachteil in Kauf nehmen.
Heimvorteil: Der ZSC (hier mit Jean-Guy Trudel) muss beim Spiel in Prag den einen oder anderen Nachteil in Kauf nehmen.
Keystone

Die Young Boys profitieren im Stade de Suisse vom Kunstrasen, Slavia Prag geniesst im Eishockey ebenfalls einen doppelten Heimvorteil: Es empfängt seine Gegner in der heimischen O2-Arena in einem Rink mit NHL-Massen. Für die ZSC Lions, die heute in Prag um den Einzug in den Halbfinal der Champions Hockey League spielen, gilt es deshalb, sich so schnell wie möglich an die Umstände anzupassen.

Ausweichen wegen Tennis

«Wir haben die Spieler darauf aufmerksam gemacht», sagt Coach Sean Simpson. «Aber wegen ein paar Metern stellen wir unser Spiel nicht auf den Kopf. Der grösste Unterschied liegt sicher darin, dass die Mittelzone kleiner ist.» Slavia spielt zu Hause nun bereits im dritten Jahr auf einem kleineren Eisfeld, in der tschechischen Extraliga hatten die Gegner damit anfangs grosse Mühe. Den Verteidigern Severin Blindenbacher und Mathias Seger sowie Stürmer Thibaut Monnet, die im Frühjahr an der Weltmeisterschaft in Kanada dabei waren, dürfte die Umstellung am leichtesten fallen.

Erschwerend kommt dazu, dass die Zürcher, die bereits am Dienstag anreisten, erst heute in der O2-Arena trainieren können. Gestern mussten sie in die frühere Slavia-Heimstätte Eden im Arbeiterviertel Vrsovice, weil die O2-Arena nach der Tennis-Exhibition zwischen Altmeister Pete Sampras und Radek Stepanek erst noch umgebaut werden musste.

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