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Spektakuläre Wende des ZSC – auch Kloten siegt

Die ZSC Lions sind der grosse Gewinner der 38. NLA-Runde. In Lugano inszenieren sie mit vier Toren im Schlussdrittel die Wende vom 0:3 zum 4:3-Erfolg.

Späte Wende: Severin Blindenbacher und Goalie Lukas Flüeler verlassen nach einem 0:3 das Eis in der Resega noch als Sieger.
Späte Wende: Severin Blindenbacher und Goalie Lukas Flüeler verlassen nach einem 0:3 das Eis in der Resega noch als Sieger.
Keystone

Bis zur 45. Minute deutete nichts auf ein Comeback der ZSC Lions in Lugano hin. Das 1:3 von Captain Mathias Seger veränderte schlagartig alles. Der Verteidiger leitete den Umsturz ein, Marc-André Bergeron und Sven Senteler erzwangen innert weniger Minuten den Ausgleich, ehe Patrik Bärtschi mit seinem 17. Saisontor für den endgültigen Coup der nicht zu stoppenden Stadtzürcher sorgte. In der Schlussphase demonstrierte das Team von Headcoach Marc Crawford, weshalb es in der Liga seit Monaten die gesamte Konkurrenz nach Belieben dominiert.

In Davos beanspruchte Alexej Dostoinov beim 4:2-Erfolg der Berner für einmal das Rampenlicht für sich. Der im Sommer von Lausanne zum SCB aufgestiegene Stürmer schuf mit seiner Tor-Doublette (25./28.) die Zäsur. Die Reaktion der personell dezimierten Bündner kam zu spät. Beat Forsters 2:3 in der vorletzten Minute folgte praktisch im Gegenzug mit Tristan Scherweys Schuss ins leere Tor.

Undisziplinierter Spengler-Cup-Sieger im Strichkampf

Am Trennstrich bleibt die Lage für Servette unverändert heikel. Die Reserve gegenüber Aufsteiger Lausanne (zwei Spiele weniger als die Genfer Adler) beträgt weiterhin nur sieben Punkte. Beim 3:6 gegen Fribourg-Gottéron entglitt das Team von Regent Chris McSorley die Übersicht im zweiten Drittel vollends: Innerhalb von 69 Sekunden mussten die Gäste und ihr Olympia-Goalie Tobias Stephan nach teilweise haarsträubenden Fehlern drei Treffer hinnehmen.

Lausanne verpasste vor den beiden brisanten Duellen mit den Genfern, mit gegen 700 Strafminuten übrigens ligaweit klar führend, eine bessere Ausgangslage: Trotz einer Schussbilanz von 48:13 unterlagen die Waadtländer dem Tabellen-Zweiten Ambri zu Hause unglücklich mit 0:1.

Weiterhin keine Rolle spielen in der NLA der EV Zug und die RJ Lakers. Der EVZ erlitt gegen die Flyers (2:4) eine weitere Enttäuschung: Seit Anfang Dezember hat der abgestürzte Club von Doug Shedden acht von zehn Partien verloren. Mit ähnlich desaströsen Zahlen wirtschaften die Lakers. Das 3:2 gegen Biel nach einem 0:2-Rückstand beschönigt das Gesamtergebnis nur minim; die in der Tabelle führenden ZSC Lions haben 50 Punkte mehr auf ihrem Konto.

NLA. 38. Runde: Davos - Bern 2:4 (1:1, 0:2, 1:1). Fribourg - Genève-Servette 6:3 (2:0, 3:0, 1:3). Rapperswil-Jona Lakers - Biel 3:2 (0:0, 0:2, 3:0). Lausanne - Ambri-Piotta 0:1 (0:1, 0:0, 0:0). Lugano - ZSC Lions 3:4 (2:0, 1:0, 0:4). Zug - Kloten Flyers 2:4 (1:2, 1:1, 0:1).

Rangliste: 1. ZSC Lions 39/82. 2. Ambri-Piotta 39/70. 3. Fribourg 37/67. 4. Lugano 38/62 (105:88). 5. Kloten Flyers 38/62 (110:93). 6. Davos 37/60. 7. Bern 38/58. 8. Genève-Servette 38/56. 9. Lausanne 36/49. 10. Biel 39/42. 11. Zug 37/41. 12. Rapperswil-Jona Lakers 38/32.

si/fal

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