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Trauerarbeit an der WM

Captain Mark Streit muss vor seiner 13. Eishockey-Weltmeisterschaft gleich zwei schwere Schicksalsschläge verkraften.

Mark Streit hat dieser Tage gleich zwei wichtige Bezugspersonen verloren. Foto: Sabina Bobst
Mark Streit hat dieser Tage gleich zwei wichtige Bezugspersonen verloren. Foto: Sabina Bobst

Erstmals seit 2012 ist Mark Streit wieder an einer WM dabei. Wieder als Captain. Dafür begleitet von einem neuen Trainer und vielen anderen ihm unbekannten Gesichtern. Doch all die speziellen Umstände und Eindrücke rücken dieser Tage in den Hintergrund – angesichts der jüngsten Schicksalsschläge.

Vor dem Abflug nach Prag hatte Streit «den schwierigsten Tag meines Lebens» zu überdauern. Er musste seine verstorbene Grossmutter Frieda Krebs zu Grabe tragen. Die 99-Jährige war für ihn stets eine prägende Figur gewesen. Bei ihr daheim im idyllischen Jaberg, direkt an der Aare, hatte er als Bub unzählige Sommer- und Feiertage verbracht. Und auch später, als er sich längst zum angesehenen NHL-Verteidiger emporgearbeitet hatte, telefonierte er noch regelmässig mit seiner Grossmutter, um nach Rat zu fragen oder von ihrer Lebensgeschichte zu hören. «Sie hat mich für meine Karriere inspiriert», sagt Streit. «Sie war stets ein positiver Mensch, hat mir Durchhaltewillen und eine gewisse Bescheidenheit auf den Weg gegeben.»

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