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Und noch eine Belle in Oerlikon

Die ZSC Lions verlieren den sechsten Halbfinal bei Servette mit 2:5. Die Genfer gleichen zum 3:3 aus – es kommt am Donnerstag zum entscheidenden Duell im Hallenstadion.

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Der Anfang vom Zürcher Ende: Nach einem Fehlpass von Ryan Shannon kann Chris Rivera losziehen und ZSC-Goalie Lukas Flüeler elegant zum 1:0 bezwingen.
Der Anfang vom Zürcher Ende: Nach einem Fehlpass von Ryan Shannon kann Chris Rivera losziehen und ZSC-Goalie Lukas Flüeler elegant zum 1:0 bezwingen.
Keystone
Der ZSC verliert mit 2:5 in Genf, in der Halbfinalserie steht es 3:3. Einen starken Abend zieht vor allem in den ersten 40 Minuten Servettes Torhüter Tobias Stephan ein.
Der ZSC verliert mit 2:5 in Genf, in der Halbfinalserie steht es 3:3. Einen starken Abend zieht vor allem in den ersten 40 Minuten Servettes Torhüter Tobias Stephan ein.
Keystone
Enttäuschte Zürcher Gesichter nach einem für sie unglücklichen Kampf.
Enttäuschte Zürcher Gesichter nach einem für sie unglücklichen Kampf.
Keystone
Wiedersehen am Donnerstag: Lions-Dompteur Marc Crawford...
Wiedersehen am Donnerstag: Lions-Dompteur Marc Crawford...
Keystone
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Wie bereits in den Playoff-Viertelfinals gegen Lausanne muss der Qualifikationssieger über die volle Distanz von sieben Spielen gehen. Das Resultag von 2:5 in Genf fiel aus Zürcher Optik enttäuschend aus. Die ZSC Lions bemühten sich zwar um die vorzeitige Entscheidung in der Serie, spielten während der ersten 35 Minuten optisch nicht einmal schlecht, leisteten sich aber einige dilettantische Fehler. Die führten letztlich zum Erfolg von Servette.

Den gravierendsten individuellen Fehler leistete sich der routinierte Amerikaner Ryan Shannon. Nach sieben Minuten leitete der Center mit seinem Querpass direkt zum Genfer Gegenspieler Chris Rivera den Zürcher Untergang ein. Mit einem brillanten Solo um Goalie Lukas Flüeler herum realisierte Chris Rivera aus dem Fehler das Führungstor. Die Genfer nützten die Zürcher Schnitzer entschlossen aus. Das 2:0 fiel bloss 61 Sekunden nach der ersten Pause durch Eliot Berthon nach schöner Voarbeit von Kevin Romy. Das 3:0 und 4:0 erzielten Denis Hollenstein (38.) und Juraj Simek (39.) innerhalb von 78 Sekunden mit Tempogegenstössen,bei denen Lukas Flüeler nicht nur vorteilhaft aussah.

In der Favoritenrolle für das siebente Spiel bleiben dank des Heimvorteils wohl die Zürcher. In der Romandie lebt der Traum vom ersten Westschweizer Eishockey-Meister seit den grossen Zeiten von Villars und La Chaux-de-Fonds noch mindestens zwei Tage weiter.

Genève-Servette - ZSC Lions 5:2 (1:0, 3:0, 1:2) Les Vernets. – 7135 Zuschauer (ausverkauft). – SR Eichmann/Kurmann, Arm/Küng. – Tore: 8. Rivera 1:0. 22. Berthon (Romy, Hollenstein) 2:0. 38. Hollenstein (Simek) 3:0. 39. Simek (Mercier) 4:0. 52. (51:37) Blindenbacher (Ryan Keller, Geering) 4:1. 53. (52:31) Chris Baltisberger (Bastl, Dan Fritsche) 4:2. 60. (59:40) Marti (Romy) 5:2 (ins leere Tor). – Strafen: je 3mal 2 Minuten. – PostFinance-Topskorer: Lombardi; Wick. Genève-Servette: Tobias Stephan; Vukovic, Marti; Mercier, Iglesias; Eliot Antonietti, Bezina; Girardin; Roland Gerber, Rivera, Petrell; Jacquemet, Romy, Hollenstein; Daugavins, Lombardi, Picard; Simek, Rod, Almond; Berthon. ZSC Lions:Flüeler; Stoffel, Bergeron; Seger, McCarthy; Blindenbacher, Geering; Daniel Schnyder; Ryan Keller, Shannon, Wick; Patrik Bärtschi, Cunti, Kenins; Nilsson, Trachsler, Bastl; Dan Fritsche, Senteler, Schäppi; Chris Baltisberger. Bemerkungen: Genève-Servette ohne Loeffel (verletzt), Stafford, Meunier und Krutow, ZSC Lions ohne Tabacek (alle überzählig). – Timeout Genève-Servette (53.). – Pfostenschüsse: Patrik Bärtschi (56./Latte), Kenins (56.).

(si)

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