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«Unsere Seele verkaufe ich nicht»

«Nach 26 Jahren habe ich das Recht und die Pflicht zu gehen.» René Fasel will 2020 abtreten.

Wären Sie gerne Präsident der Fifa statt des Internationalen Eishockeyverbands?

Einen Vorteil hätte es für Sie, Fifa-Präsident zu sein. Dann hätten Sie keine Liga, die Ihnen Bedingungen diktiert wie die NHL bei den Verhandlungen um Olympia.

Sie brachten die NHL-Cracks 1998 auf die olympische Bühne. Schmerzt es Sie besonders, dass die Spiele in Pyeongchang ohne NHL-Beteiligung stattfinden dürfte?

War die Olympia-Absage der NHL vor einem guten Monat ein Bluff? Oder ernst gemeint?

Inwiefern?

Bis wann können Sie die Türe offen halten für die NHL?

War die Weigerung des IOK, sich auch für Pyeongchang an den Reise-, Hotel- und Versicherungskosten zu beteiligen, nicht ein schlechtes Signal an die NHL?

Sie galten 2013 bei den Wahlen des IOK-Präsidenten nicht als Unterstützer von Thomas Bach. War die Streichung dieser Gelder seine Retourkutsche?

In Zahlen ausgedrückt?

Sie stehen in dieser Diskussion zwischen den Fronten.

Alexander Owetschkin hat angekündigt, dass er in Pyeongchang spielen wird, auch wenn ihm die NHL keine Freigabe erteilt. Würde ihn der internationale Verband spielen lassen?

Das heisst, Sie würden seine Teilnahme nicht verhindern?

Die NHL wird dagegen vorzugehen wissen, dass ihre Spieler abwandern. Nicht?

Ist die NHL also eher ein Fluch als ein Segen fürs Eishockey?

Wie würden Sie sich das vorstellen?

Aber wäre das für die NHL profitabel?

Ist das jetzt nicht eine Trotzreaktion?

Sie sind bis 2020 in Ihrem Amt bestätigt – und dann 26 Jahre IIHF-Präsident. Hätten Sie sich das 1994 vorstellen können?