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Was passiert eigentlich mit Damien Brunner?

Der begabte Flügelstürmer hat immer noch keinen Job in der National Hockey League. Die Zeit wird langsam knapp für den 27-jährigen Schweizer.

Er gehört nicht zu den WM-Helden von Stockholm, die an Pfingsten sensationell Silber mit der Eishockey-Nationalmannschaft gewonnen haben. Aber gleichwohl zählt Damien Brunner zu den besten Schweizer Stürmern. Nach einer durchaus respektablen letzten Saison mit Detroit hat der NHL-Debütant die Offerte der Red Wings – einen mit insgesamt 5 Millionen US-Dollar dotierten Zweijahresvertrag – ausgeschlagen. Das hat viele Insider in Übersee, aber auch in der Schweiz überrascht. Denn das Angebot schien in finanzieller Hinsicht durchaus fair, der Rückhalt für den ehemaligen Zuger Flügel bei der traditionellen NHL-Organisation war gross, auch innerhalb des prominenten Kaders. Doch Brunner und/oder sein Agent lehnten ab.

Der gebürtige Zürcher gilt seit dem 5. Juli 2013 als sogenannter Unrestricted Free Agent. Das heisst, der ehemalige Profi des EV Zug kann einen neuen Club ohne Restriktionen auswählen. Aber die Suche nach einem neuen Job in der besten Liga der Welt ist schwieriger als angenommen. Brunner selbst hüllt sich momentan in Schweigen, was seine berufliche Zukunft betrifft. Das heizt natürlich die Spekulationen in den Internetforen oder Social Media an, sowohl hierzulande als auch in Übersee, wo der 27-Jährige mitunter als geldgieriger Spieler bezeichnet wird. Vermutungen, dass der Schweizer ein Jahresgehalt von 3,5 Millionen Dollar und mehr verlangen würde, machen die Runde. Ob diese Summe tatsächlich zutrifft, wissen nur der Profi und sein Agent Neil Sheehy.

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