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Weiter mit Crawford – bis zum bitteren Ende?

Trotz des 0:3 gegen Bern darf der ZSC-Coach bleiben. Für Marc Crawford ist entscheidend, dass das Team zusammenhält.

Von Simon Graf, Zürich
Er spürt den Druck, der mit seinen NHL-Ambitionen einhergeht: Marc Crawford hat im Playoff Beherrschung und Übersicht verloren. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)
Er spürt den Druck, der mit seinen NHL-Ambitionen einhergeht: Marc Crawford hat im Playoff Beherrschung und Übersicht verloren. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Als ein Spieler nach dem anderen vorbeischritt, nicht aber der Coach. Als einige sogar ein geheimnisvolles Lächeln auf ­ihren Gesichtern hatten, nebst der betrübt dreinschauenden Mehrheit, kam in der Trainingshalle Neudorf kurz Hektik auf unter den zahlreichen Journalisten. Zwei stürmten nach unten, um allenfalls noch einen Blick zu erhaschen, wie Marc Crawford mit einem Karton mit ­seinen Habseligkeiten die Szenerie verlassen würde. Doch dann tauchte er auf wie immer, im Trainingsanzug, mit Schlittschuhen an den Füssen und der Pfeife um den Hals. Bereit, das ZSC-­Training zu leiten. Um 11 Uhr vormittags war das also geklärt: Crawford wurde nicht entlassen, er wird auch heute in Spiel 4 in Bern an der Bande stehen.

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