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Wick: «Ich wusste gleich: Der kommt nicht schlecht»

Wie der ZSC-Siegestorschütze die entscheidende Szene erlebte. Und warum er glaubt, dass es gut ist für die Zürcher, dass es am Montag gleich weitergeht.

«Ein Sieg in der Overtime gibt einem immer einen psychologischen Vorteil.»

Roman Wick war nach seinem Overtimetor gegen Lugano ein gefragter Mann im Hallenstadion. Und er wurde nicht müde, nochmals zu rekapitulieren, wie er die entscheidende Szene erlebt hatte: «Ich weiss nicht mehr, wie der Puck in die Ecke kam. Aber Ronnie (Kenins) spielte mir danach den Pass zurück, ich hatte schnell eine Sekunde Zeit, sah die Schusslinie und traf perfekt. Schon bei der Schussabgabe wusste ich: Der kommt nicht schlecht.» Es sei vielleicht ausgleichende Gerechtigkeit gewesen, dass er nun dieses so wichtige Tor erzielt habe, nachdem der Puck bei ihm in diesem Playoff so viele Male nicht ins Tor gegangen sei. Trotz bester Chancen.

Glück im Abschluss

45 Mal hat Wick im Playoff schon aufs Tor geschossen, nur Fredrik Pettersson (47 Schüsse) war in dieser Beziehung noch fleissiger. Doch für den Flügel war das 5:4 vom Samstag erst das zweite Playoff-Tor. «Ich würde nicht sagen, dass dies eines meiner besten Spiele war», sagte er. «Aber diesmal hatte ich Glück im Abschluss.»

Wick glaubt, dass es den ZSC Lions entgegenkommt, dass es nun gleich Schlag auf Schlag geht, mit den nächsten Spielen am Montag und Mittwoch. «Ein Sieg in der Overtime gibt einem immer einen psychologischen Vorteil. Normalerweise hätte man nun einen Extratag Pause, um sich wieder zu sammeln.» Den habe Lugano nun nicht. «Und ich habe das Gefühl, wir haben das breitere Kader und die grösseren Spieler.»

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