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ZSC nimmt Revanche gegen den SC Bern

Das Zürcher Spitzenduo feierte gegen Vereine aus dem Kanton Bern deutliche Erfolge. Der EV Zug gab den letzten Tabellenrang wieder an die Rapperswil-Jona Lakers ab.

Powerplay: ZSC-Stürmer Adrian Wichser bezwingt SCB-Keeper Marco Bührer bei 5-gegen-3 zum 2:1.
Powerplay: ZSC-Stürmer Adrian Wichser bezwingt SCB-Keeper Marco Bührer bei 5-gegen-3 zum 2:1.
Keystone

Nach sechs Niederlagen in Serie haben die ZSC Lions wieder einmal ein Duell gegen den SC Bern gewinnen können. Die Lions, die am Sonntag noch in Bern (2:3 n.V.) verloren hatten, konnten sich vor eigenem Publikum revanchieren. Gleich 7:4 setzte sich der Schweizer Meister im Spitzenkampf durch.

Der Meister ging in der 20. Minute durch ein Tor von Adrian Wichser erstmals in Führung. Wie beim Siegestreffer des SCB am Sonntag fiel das Tor bei doppelter Überzahl, als die Berner Bordeleau und Roche auf der Strafbank sassen. Es war eines von drei Powerplay-Toren für den Tabellenführer. Der letzte Sieg gegen den SCB im Hallenstadion lag bereist zwei Jahre und sechs Niederlagen zurück.

Der SCB erlitt drei Tage nach der 1:6-Blamage in Biel einen weiteren Tiefschlag. Sieben Tore kassierten die Berner letztmals vor ziemlich genau vier Jahren (5:7 in Langnau). Eine Mitschuld an den sieben Gegentoren gegen die Lions muss auch Marco Bührer auf sich nehmen: Der SCB-Goalie hinterliess bei mehreren Treffern einen unsicheren Eindruck.

Kloten nahm Biel auseinander

Bereits nach einem Drittel war klar, wer das Duell zwischen den Kloten Flyers und dem EHC Biel gewinnen würde — die Zürcher Unterländer führten mit 4:0. Im letzten Abschnitt ging es dann nur noch darum, ob der Aufsteiger eine zweistellige Niederlage vermeiden könne. Die Flyers, die am Freitag im letzten Heimspiel bereits die SCL Tigers (7:0) deutlich besiegt hatten, gewannen 9:2. Dabei trugen sich acht verschiedene Spieler in die Torschützenliste ein, einzig der Finne Tommi Santala traf zweimal.

Höhepunkt des Klotener Angriffswirbel war Roman Wicks 5:0, als sich der Internationale nach einer sehenswerten Einzelaktion den Puck auf die Backhand vorlegte und in die hohe Ecke traf. In den letzten elf Minuten, nachdem die Bieler Klotens Goalie Ronnie Rüeger den Shutout vermasselt hatten, durfte gar noch Ersatzkeeper Juliano Gallmann Matchpraxis sammeln.

Zuger Befreiungsschlag in Lugano

Wichtige Argumente für die Krisensitzung am Mittwoch sammelte Zugs Trainer Doug Shedden mit dem 5:3-Sieg seiner Mannschaft in Lugano. Im Gegensatz zum Samstag, als der EVZ nach einer 4:1-Führung noch 4:7 gegen die Tessiner verloren hatte, sicherten sich die Gäste diesmal im Schlussabschnitt den Sieg.

Josh Holden war in der Offensive mit einem Unterzahl-Tor und zwei Assists der herausragende Zuger, die zudem dreimal in Überzahl trafen. Lugano trat auf Grund von Verletzungen sowie der Sperre gegen Kevin Romy mit einem arg dezimierten Team an. Selbst die durch Krankheit noch geschwächten Petteri Nummelin und John Pohl mussten deshalb auflaufen. So brachte Lugano wenigstens noch drei Sturmlinien zusammen.

(si)

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