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Zug geht als Leader in die Pause

Mit einem entscheidenden Konter bremsten die Innerschweizer ein zwischenzeitlich euphorisiertes Lugano aus. Das Comeback der 35. Runde inszenierten aber zweifelsfrei die ZSC Lions.

Keine Chance für Luganos Torhüter Benjamin Conz: Der Zuger Corsin Casutt trifft zum 0:3.
Keine Chance für Luganos Torhüter Benjamin Conz: Der Zuger Corsin Casutt trifft zum 0:3.
Keystone

Zug ist am letzten Spieltag vor der Spengler-Cup-Pause wieder auf die Pole-Position der NLA vorgestossen. Die Innerschweizer besiegten Lugano auswärts mit 5:3. Die Verfolger Fribourg (4:3 n.V. gegen Kloten) und der SCB (3:4 n.V.) büssten hingegen Punkte ein.

Das Comeback der 35. Runde inszenierte aber zweifelsfrei der ZSC. Der im Penaltyschiessen sichergestellte 4:3-Erfolg war der Höhepunkt eines faszinierenden Umschwungs. Bis zur 48. Minute lagen die Zürcher in Genf, wo sie seit April 2008 ausschliesslich Niederlagen bezogen haben, 1:3 zurück. Bastl und Captain Seger in doppelter Unterzahl (!) verschafften den Gästen mit ihren Treffern die Rückkehr.

Servette hingegen verspielte nicht nur den Sieg, sondern auch eine klar bessere Positionierung im Championat. Statt nur zwei Punkte beträgt die Differenz gegenüber den Lions nun wieder sechs Zähler. Chris McSorley tobte nach dem 3:3 ob der Naivität seiner Equipe – Bob Hartley hingegen gratulierte Jeff Tambellini, der Segers Ausgleich (59.) mit einem wunderbaren Solo vorbereit hatte.

Rosas Doublette in der Schlussphase

Lange wehrte sich im Duell mit Kloten nur Topskorer Julien Sprunger (zwei Tore) gegen eine mögliche Heimniederlage Fribourgs, ehe Pavel Rosa in der Schlussphase gross auftrumpfte. Der frühere KHL-Professional aus Tschechien erzwang kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit das 3:3. In der Overtime überwand der Stürmer Ronnie Rüeger ein zweites Mal. Die Westschweizer haben damit zehn ihrer letzten elf Auftritte in der BCF-Arena gewonnen.

Der Widerstand der Biancoblu

Lediglich 161 Sekunden hatte der SCB zur 2:0-Führung benötigt. Ambri liess sich vom Traumstart der Nummer 3 der Liga nicht desorientieren. Im Gegenteil: Bis zur 42. Minute erzwangen die Tessiner den Umschwung. Und als Pascal Berger für den SCB das 3:3 schoss, folgte die Antwort Ambris in der Verlängerung. Julian Walker zwang den Favoriten in die Knie - Sekunden später schallte «La Montanara» durch die Halle. Die Tifosi haben die Playoff-Teilnahme noch nicht abgeschrieben.

Zuger Konter entscheidend

3:0 führte der EVZ im Tessin, ehe Lugano aufdrehte. Vauclair und Romy verhalfen den Bianconeri mit ihrer Doublette innerhalb von 88 Sekunden zum temporären Comeback. Mehr gestanden die Innerschweizer dem Team von Larry Huras nicht zu. Im Gegenteil: Mit einem erfolgreichen Konter (Schnyder/53.) bremsten sie die euphorisierten Einheimischen endgültig.

Emmentaler Negativserie zu Ende

Dass Rapperswil-Jona in dieser bislang komplett missratenen Saison zu (fast) allem in der Lage ist, demonstrierten die St. Galler im Spiel der «Dauerverlierer». 0:2 nach sechs Minuten, 3:2 nach 26 Minuten, 3:5 nach 60 Minuten. Dass mit Paul Di Pietro ausgerechnet ein Rückkehrer aus der NLB die Wende einleitete, passte zum bescheidenen Rahmen. Für die Tigers endete damit eine Serie von zehn Pleiten (mit nur einem Punktgewinn) in Folge.

si/ami

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