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Kamerzin aus dem WM-Team gestrichen

Kurz vor der Abreise an die WM nach Minsk streicht Nationaltrainer Sean Simpson den Freiburger Jérémie Kamerzin aus dem Team. Der 26-jährige Verteidiger reist nicht mit nach Weissrussland.

Nach dem zweitletzten Testspiel am letzten Freitag gegen Deutschland hatte Simpson Kamerzin auf eine Pikett-Liste gesetzt. In der WM-Hauptprobe gegen Kanada am Dienstag (0:4) war der Verteidiger, der erst im Lauf der WM-Vorbereitung sein Länderspiel-Debüt gefeiert hatte, überzählig. Und nun musste er den Traum von seiner ersten WM-Teilnahme endgültig begraben.

Damit verbleiben 25 Spieler (3 Torhüter, 8 Verteidiger und 14 Stürmer) im Schweizer Kader. Dies entspricht der Anzahl, die Simpson für die Titelkämpfe melden darf. Allerdings wird der nach der WM abtretende Simpson kaum alle nun in Minsk weilenden Spieler für das Startspiel am Freitag gegen Russland nominieren. Stattdessen dürfte er vorerst ein paar wenige Plätze für allfällige Verstärkungen aus Nordamerika freihalten (Niederreiter, Diaz, Sbisa?).

Das Schweizer Team reiste am Mittwoch mit einer Chartermaschine und zusammen mit der kanadischen Mannschaft von Zürich nach Minsk - allerdings nicht frei von Problemen. Weil nicht alles Gepäck der beiden Mannschaften in den Laderaum passte, mussten die Taschen auf die freien Sitze in der Kabine verteilt werden. Der Verladeprozess dauerte so lange, dass der Flieger mit erheblicher Verspätung abhob.

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