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Kein Live-Signal aus Budapest

Der FC Basel bestreitet seine erste Partie in der diesjährigen Qualifikation zur Champions League faktisch unter Ausschluss der Schweizer TV-Öffentlichkeit. Am Tag vor dem Auswärtsspiel gegen den ungarischen Meister Debrecen endeten die Verhandlungen des Schweizer Fernsehens ergebnislos.

Reporter Dani Kern erfuhr vom unwiderruflichen Abbruch der Gespräche mit dem (unberechenbaren) Veranstalter Debrecen erst in Budapest nach der Landung mit dem Team-Charter via Combox. Am Nachmittag verliess der SF-Mann das Land bereits wieder. Für ihn galt: ausser Flug- und Hotelspesen nichts gewesen.

Der Deal platzte am Dienstag um 10 Uhr, nachdem die eigentlich fixierte SF-Offerte von der Gegenpartei plötzlich für zu tief befunden worden war. Die involvierte Agentur "Sportfive" bedauert die Situation, weil die SRG einen "absolut marktgerechten Preis" für die TV-Lizenz geboten habe.

Zahlen nannten die betroffenen Parteien wie üblich keine. Durch die Zurückweisung des Angebots kam auch das geplante Agreement zwischen Telebasel und dem Schweizer Fernsehen nicht zustande - darum wird es ausserhalb Ungarns kein TV-Signal dieser Europacup-Partie geben.

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