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Krisensitzung bei Hertha Berlin

Einen Tag nach dem blamablen 1:5 gegen Hoffenheim versammelte sich die Führung von Hertha Berlin zur Krisensitzung.

Trotz sechs Niederlagen in Folge scheint Lucien Favre vorerst Trainer des letztjährigen Bundesliga-Vierten zu bleiben. Ergebnisse der Krisensitzung wurden vorerst nicht bekannt.

Favre äusserte sich nicht zur Lage. Der Romand leitete am Montagmorgen das Training, machte dann aber einen grossen Bogen um die Journalisten. Angriffig zeigte sich dafür Favres Assistent Harald Gämperle: "Die Spieler haben den Trainer, den Verein und die Fans im Stich gelassen. Sie haben noch nie zuvor bei einem solch guten Trainer trainiert. Sie spielen nur gegen sich selbst. Auf was warten die Spieler? Auf den lieben Gott?"

Hertha Berlin spielt am Donnerstag in der Europa League bei Sporting Lissabon und am Sonntag zum Abschluss der 8. Bundesliga-Runde daheim gegen Tabellenführer Hamburg.

Die Kritik im Umfeld wächst. Die Hauptstadt fürchtet um ihre Präsenz in der Bundesliga. Die Berliner Boulevard-Zeitungen haben sich längst auf den Schweizer eingeschossen. Am Montag hiess es: "Monsieur Favre, bitte gehen Sie" (Bild), "Favre am Ende" (BZ) oder "Preetz rückt von Favre ab" (Berliner Kurier).

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