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Laciga/Bellaguarda mindestens Vierte

Martin Laciga und Jefferson Bellaguarda werden das Grand-Slam-Turnier in Moskau mit der besten gemeinsamen Klassierung abschliessen.

Der Freiburger und sein eingebürgerter Partner aus Brasilien haben sich für den Halbfinal qualifiziert.

Eine Woche nach dem erstmaligen Viertelfinal-Vorstoss und Rang 5 am Heimturnier in Gstaad verbesserten Laciga/Bellaguarda am fünften gemeinsamen Auftritt auf internationaler Ebene ihr Bestresultat aus der Vorwoche. Das im Mai neu zusammengesetzte Team eliminierte im Achtelfinal Kristjan Kais/Rivo Vesik (Est) in zwei Sätzen (21:17, 21:19). Eine Runde später bezwang es auch die französischen Brüder Andy und Kevin Cès, allerdings mit wesentlich mehr Aufwand. In 65 Minuten setzten sich die Schweizer 19:21, 26:24, 15:13 durch.

Im Halbfinal vom Sonntag bekommen es Laciga/Bellaguarda mit dem formstärksten Team der Tour zu tun. Sie treffen auf die derzeit nicht zu bezwingenden Deutschen Julius Brink/Jonas Reckermann. Die topgesetzten Weltmeister aus Leverkusen haben seit dem Bronze-Spiel in Myslowice (Pol) am 31. Mai nicht weniger als 20 Partien in Folge gewonnen.

Für Martin Laciga setzt sich in Moskau ebenfalls eine bemerkenswerte "Tradition" fort. Der 34-jährige Kerzerser schaffte an Bellaguardas Seite auch mit seinem vierten Partner auf der World Tour mindestens einen Halbfinal-Einzug. Mit seinem Bruder Paul gelang ihm das Kunststück 31 Mal, mit Markus Egger fünfmal und mit Jan Schnider einmal. Letzter Top-4-Vorstoss Lacigas war jener Ende September 2007 in Fortaleza (mit Schnider) gewesen. Bellaguarda bestritt bislang fünf Halbfinals auf der World Tour, zuletzt 2003 in Stavanger mit Juca Dultra, als er noch eine brasilianische Lizenz hatte.

In der Runde der letzten 16 gescheitert sind nicht unerwartet Sascha Heyer und Patrick Heuscher. Das Schweizer Topduo verlor gegen die als Nummer 2 gesetzten Brasilianer Harley/Alison 17:21, 15:21 und schloss das Turnier in der russischen Hauptstadt im 9. Schlussrang ab. Mit dem dritten Top-10-Platz in Serie im Gepäck dürfen Heyer/Heuscher trotzdem zufrieden die Heimreise antreten.

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