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Doping-Schlagzeilen als Quotenrenner

Die ARD belegt in einer faktenreichen Dokumentation, wie dopingverseucht Teile der Topleichtathletik sind – und lässt dabei unerwähnt, dass viel davon seit Jahren vorliegt. Darum leidet die Glaubwürdigkeit aller Beteiligten.

Gesperrt wegen Epo-Missbrauchs: Die Kenianerin Rita Jeptoo. Foto: Keystone
Gesperrt wegen Epo-Missbrauchs: Die Kenianerin Rita Jeptoo. Foto: Keystone

Selbst als Berichterstatter über Doping erschrak man ob des Inhalts: «Es sind Daten, die die Leichtathletik erschüttern dürften. Eine interne Datenbank des Weltverbandes zeigt, wie Doping den Spitzensport durchsetzt. Sie enthält tausende auffälliger Blutwerte – auch von zahlreichen Goldmedaillengewinnern.» Hajo Seppelt, der bekannteste Anti-Doping-Rechercheur deutscher Zunge, schrieb dies begleitend zu seiner neusten Doku mit dem Titel «Geheimsache Doping: Im Schattenreich der Leichtathletik». Sie wurde am Samstag auf ARD gezeigt.

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