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«Er wollte mich umbringen!»

Mit Humor und einer Prise Ernst: Usain Bolt geht nach dem Unfall mit dem Kameramann auf seinen Rivalen Justin Gatlin los.

Eine halbe Sprint-Ewigkeit: Der Jamaikaner erreicht das Ziel 19 Hundertstel vor Justin Gatlin.
Eine halbe Sprint-Ewigkeit: Der Jamaikaner erreicht das Ziel 19 Hundertstel vor Justin Gatlin.
AFP
Unwiderstehlich: Bolt lässt Gatlin einfach stehen.
Unwiderstehlich: Bolt lässt Gatlin einfach stehen.
Reuters
...und fuhr Bolt von hinten in die Beine. Dieser nahm es gelassen und lächelte kurze Zeit später wieder. Er hat sich nicht verletzt. (27. August 2015)
...und fuhr Bolt von hinten in die Beine. Dieser nahm es gelassen und lächelte kurze Zeit später wieder. Er hat sich nicht verletzt. (27. August 2015)
Reuters
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Es ist schon erstaunlich, mit welcher Lockerheit Usain Bolt den unfreiwilligen Angriff des Segwayfahrers verarbeitet. Obwohl ihn der chinesische Kameramann mit voller Wucht von den Beinen holt, geht der schnellste Mann der Welt auf Justin Gatlin los. «Es geht das Gerücht um, dass Gatlin den Kameramann bezahlt hat. Er wollte mich umbringen!», scherzte Bolt nach dem Unfall.

Der Jamaikaner musste aber auch zugeben, dass der Zwischenfall auf der Ehrenrunde nicht ganz spurlos an ihm vorbeiging. «Ich war zuerst schon ein bisschen erschrocken, als es passierte, aber meine Beine sind in Ordnung», so der 29-jährige Weltmeister über 100 und 200 Meter.

Gatlin zeigte sich auch mit der zweiten Silbermedaille um den Hals als fairer Verlierer und konterte den Scherz von Bolt. «Ich will mein Geld zurück. Die Attacke hätte vor dem Rennen passieren sollen.» Eine Gelegenheit bleibt dem US-Amerikaner noch: Am Samstag steigt die Staffel über die 4 x 100 m, wo Bolt das Goldtriple in Peking anpeilt.

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