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«Es fehlen Schweizer, die faszinieren»

Noch vor 9 Uhr ergiesst sich der Läuferstrom über die Zürcher Quaibrücke Richtung Meilen.Foto: Urs Jaudas

Sie waren einst Schweizer Rekordhalter im Marathon. Wie gern wären Sie den Zürich Marathon gelaufen?

Von den schnellen Schweizern ist am Sonntag niemand am Start. Wieso?

Wie hat sich die Schweizer Laufszene seit der Zürich-Premiere verändert?

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Wieso ist es nach den ersten Jahren und in einem boomenden Umfeld nicht gelungen, die Teilnehmer­zahlen von 6000 und 7000 zu halten oder gar auszubauen?

Mit der Einführung von Viererteams und dem 10-km-City-Run vermochten Sie die Teilnehmer­zahlen auf 9000 zu schrauben. In diesem Jahr nun erstatten Sie erstmals sehr schnellen Breitensportlern das Startgeld zurück und verteilen sogar Boni. Mit welchem Ziel?

Und was ist das Ziel dabei?

Die Sponsorensuche ist ebenfalls schwieriger geworden. Was fehlt dem Laufsport, um für Geldgeber attraktiv zu sein?

«Heute bezeichnen sich Läufer als Elite, die früher salopp gesagt aufgepeppte Breitensportler gewesen wären.»

Ist die Einführung einer Halbmarathon-Distanz, die an den meisten Orten boomt, noch immer kein Thema?

Wie wollen Sie im nächsten Jahr wieder auf 3000 Läufer kommen?

Es gibt das Gerücht, dass Sie den Zürich Marathon verkaufen wollen.