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«Mein Name wird durch den Dreck gezogen»

Nach den Doping-Anschuldigungen gegen seinen Trainer Alberto Salazar sieht Olympiasieger Mo Farah seinen guten Ruf in Gefahr.

Kommt nicht zur Ruhe: Mo Farah durchlebt eine schwere Zeit, seit die Doping-Vorwürfe gegen seinen Coach erhoben wurden.
Kommt nicht zur Ruhe: Mo Farah durchlebt eine schwere Zeit, seit die Doping-Vorwürfe gegen seinen Coach erhoben wurden.
Keystone/11. August 2012
Der Coach und seine Schützlinge: Alberto Salazar (Mitte) mit Galen Rupp und Mo Farah. (4. September 2011)
Der Coach und seine Schützlinge: Alberto Salazar (Mitte) mit Galen Rupp und Mo Farah. (4. September 2011)
AFP
Silber: Rupp holte hinter Trainingspartner Farah über 10'000 m die Silbermedaille. (4. August 2012)
Silber: Rupp holte hinter Trainingspartner Farah über 10'000 m die Silbermedaille. (4. August 2012)
Keystone
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Am letzten Mittwoch verbreitete sich die Meldung in der Leichtathletikwelt wie ein Lauffeuer: der bekannte Trainer Alberto Salazar soll in seiner Trainingsgruppe mit verbotenen Substanzen gearbeitet haben. Brisant: Zur fraglichen Gruppe gehören der britische 5000-m- und 10'000-m-Olympiasieger Mo Farah und der Olympiazweite Galen Rupp. Diesen soll Salazar laut den BBC-Recherchen bereits im Alter von 16 Jahren mit leistungsteigernden Substanzen versorgt haben. Die beiden Athleten verneinten, je verbotene Substanzen genommen zu haben. Auch soll der Amerikaner nie verlangt habe, dass sie solche nehmen.

In einer Pressekonferenz äusserte sich Farah nun zu den Anschuldigungen gegen seinen Coach. «Ich bin wütend über die Situation», so der Brite. «Ich habe nichts getan, aber mein Name wird durch den Dreck gezogen.» Salazar habe ihm versichert, dass es Beweise für seine Unschuld gebe. Deshalb sehe er keinen Grund, sich von seinem Coach zu trennen. Trotzdem hält Farah fest: «Falls sich die Anschuldigungen als wahr herausstellen, bin ich der erste, der ihn verlässt.» Im Moment aber werde lediglich seine Reputation ruiniert, meinte Farah und beteuerte: «Ich bin ein sauberer Athlet. Meiner Ansicht nach sollte jeder, der bei Doping erwischt wird, lebenslänglich gesperrt werden.»

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