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Putin fordert interne Doping-Untersuchung

Erstmals äusserte sich nun auch der russische Präsident Wladimir Putin zu den Dopingvorwürfen gegen den russischen Spitzensport.

chk
«Sport ist nur interessant, wenn er ehrlich ist»: Der russische Präsident Wladimir Putin umgeben von Spitzensportlern in Sotschi.(11. November 2015)
«Sport ist nur interessant, wenn er ehrlich ist»: Der russische Präsident Wladimir Putin umgeben von Spitzensportlern in Sotschi.(11. November 2015)
Alexei Druzhinin, AFP

Nun kam auch der russische Präsident Wladimir Putin nicht mehr um eine Stellungnahme zu den massiven Dopingvorwürfen gegen sein Land herum. Er will mit eigenständigen Ermittlungen der Sache auf den Grund gehen. Zudem sicherte er zu, bei der Aufklärung mit der internationalen Anti-Doping-Behörden zusammenzuarbeiten.

Eventuelle Strafen dürften zudem nur «individuell» und nicht kollektiv sein, sagte laut dem Schweizer Fernsehen Putin auf einem Treffen mit Sportfunktionären in Sotschi.

Eine Kommission der Welt-Anit-Doping-Agentur (Wada) erhob gegen russische Leichtathleten, Funktionäre, Trainer und Anti-Doping-Mitarbeiter massive Vorwürfe. Putin betonte in Sotschi, dass er alle zuständigen Stellen zur «grösstmöglichen Aufmerksamkeit in dieser Sache» aufgerufen habe. Russland wolle saubere Athleten schützen.

«Ein Kampf muss offen sein. Ein sportlicher Wettbewerb ist nur interessant, wenn er ehrlich ist», sagte Putin. Bei Fehlern müssten die Betroffenen persönlich Verantwortung übernehmen.

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