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Sie nennt die Top-Funktionäre «Scheisskerle»

Jelena Isinbajewa war die weltbeste Stabspringerin. Wie sie für Putin zur Super-Patriotin wurde und nun den Krieg preist.

MeinungChristian Brüngger
Jelena Isinbajewa betrauert den Ausschluss der russischen Leichtathleten von den Sommerspielen. Foto: Reuters
Jelena Isinbajewa betrauert den Ausschluss der russischen Leichtathleten von den Sommerspielen. Foto: Reuters

Man muss die Aussage schon mehrmals lesen, bis man sie in allen Facetten ­erfasst hat. Dann ist sie widerlich. Im ­August reiste Jelena Isinbajewa, seit diesem Sommer zurückgetretene 30-fache Stabweltrekordhalterin, mit sechs anderen russischen Sportgrössen zum Luftwaffenstützpunkt ihres Landes in Syrien. In Khmeimim nahe Latakia, wo die russischen Bomber jeweils in die Luft donnern und dann ihre tödliche Fracht auch über der Bevölkerung abschiessen, resümierte die 34-Jährige: «Jeder Start eines Jets war wie ein Wiegenlied für uns, auf das wir warteten, um einschlafen zu können.»

Jelena Isinbajewa bei ihrem Weltrekord in Lausanne 2005. Bild: Keystone
Jelena Isinbajewa bei ihrem Weltrekord in Lausanne 2005. Bild: Keystone

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