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Zbären mit einem Augenzwinkern im Final

Hürdensprinterin Noemi Zbären brilliert auch auf höchster Ebene und wird an der WM hervorragende Sechste.

Kraftvoll und unwiderstehlich nimmt die erst 21-jährige Noemi Zbären alle Hürden. Foto: Florian Grossniklaus (Athletix/Freshfocus)
Kraftvoll und unwiderstehlich nimmt die erst 21-jährige Noemi Zbären alle Hürden. Foto: Florian Grossniklaus (Athletix/Freshfocus)

Das Finalrennen schildern? Nein, das könne sie nicht, sagte Noemi Zbären und lächelte. «Keine Ahnung, das ist schwierig, die einzelnen Phasen zusammenzubekommen». Vielleicht war es in diesem Moment einfach nur schwierig, weil in den zwei Stunden zuvor so viel passiert war. Die erst 21-jährige Emmentalerin setzte in ihrer ohnehin schon steil verlaufenden Karriere eine weitere Marke, wenn man es nüchtern ausdrücken will. Aber natürlich ist es ein weiterer Höhepunkt der Hürdensprinterin, mit dem niemand schon in diesem Jahr hatte rechnen dürfen: Als einzige Einzelathletin des 16-köpfigen Schweizer Teams qualifizierte sie sich im Vogelnest für den WM-Final, 24 Jahre, nachdem Julie Baumann in dieser Disziplin Fünfte geworden war. Zbären zeigte ein solides Rennen und lief in 12,95 Sekunden auf den hervorragenden 6. Platz.

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