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Lizeroux stürmte mit Traumlauf zum Sieg - Gini Sechster

Julien Lizeroux hat dank eines Traumlaufs im zweiten Durchgang den Weltcup-Slalom in Adelboden gewonnen. Marc Gini wurde Sechster, Silvan Zurbriggen Zehnter.

Gini verbesserte sich im zweiten Durchgang mit zweitbester Laufzeit um acht Positionen. Mit dem 6. Rang erfüllte der Bündner die zweite Hälfte der Selektionsvorgabe für die Olympischen Spiele, nachdem er zu Beginn des Winters in Levi (Fi) Zehnter geworden war. Besser war Gini bislang erst einmal klassiert im Weltcup, nämlich im November 2007 bei seinem Überraschungssieg auf der Reiteralm. Vorzurücken vermochte auch Silvan Zurbriggen. Der "Mann der zweiten Läufe", dem Gleiches zuletzt in Alta Badia und Zagreb gelungen war, machte neun Ränge gut.

Ein beachtliches Debüt gelang dem zwei Tage zuvor 18 Jahre alt gewordenen Walliser Justin Murisier. Das Talent verpasste mit Rang 31 die Entscheidung um nur fünf Hundertstel. Deutlicher scheiterte Marc Berthod (38.), der am gleichen Hang vor drei Jahren mit der Startnummer 60 triumphiert hatte. Mit Platz 7 lieferte auch Urs Imboden sein zweitbestes Ergebnis ab. Der seit gut drei Jahren für Moldawien fahrende Münstertaler war vor über neun Jahren, im November 2000, in Park City (USA) Fünfter geworden.

Einer thronte über allen: Julien Lizeroux. Der Franzose, nach halbem Pensum nur an 12. Stelle zu finden, stürmte mit klarer Laufbestzeit ganz an die Spitze und kam so zu seinem dritten Weltcup-Sieg. Lizeroux distanzierte im Finale die Konkurrenz um 92 Hundertstel und mehr. Der nach dem ersten Lauf führende Schwede Mattias Hargin fiel mit dem ersten Podestplatz vor Augen auf Platz 5 zurück. Als Zweitplatzierter schaffte auch der junge Österreicher Marcel Hirscher eine persönliche Slalom-Bestleistung. Als Dritter feierte Ivica Kostelic, der wegen einer Meniskusverletzung einen Monat hatte pausieren müssen, ein gelungenes Comeback.

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