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Marussia wehrt sich gegen Vorwürfe

Der Formel-1-Rennstall Marussia weist Medienberichte vehement zurück, wonach das Team den verunglückten Jules Bianchi vor dessen Unfall in Suzuka zum Schnellfahren aufgefordert haben soll.

In einem Communiqué stellte Marussia klar, dass der 25 Jahre alte Franzose sein Tempo verlangsamt habe, als beim Grand Prix von Japan am 5. Oktober doppelt gelbe Flaggen geschwenkt wurden. "Das Marussia F1 Team ist schockiert und wütend über diese Vorwürfe", schrieb der Rennstall. Sie seien komplett falsch. Während jegliche Prioritäten eigentlich Jules Bianchi und dessen Familie gelten sollten, habe man keine andere Wahl, als zu den Gerüchten Stellung zu nehmen. Die Mitteilung kam nur 15 Stunden, nachdem sich Marussia zum nach wie vor äusserst besorgniserregenden Zustand Bianchis geäussert hatte.

Die "Sport Bild" hatte am Dienstag auf ihrer Homepage aus einer angeblichen Nachricht aus Kreisen des Internationalen Automobilverbandes FIA zitiert: "Bianchi hat trotz gelber Flaggen nicht verlangsamt. Über Funk hat ihn Marussia dazu aufgefordert, schnell zu fahren, um (Marcus) Ericsson hinter sich zu halten. Den Funkspruch gibt es auf Tonband."

Die Aufzeichnung und auch die Abschrift des vollständigen Funkverkehrs zwischen Bianchi und dem Team würden aber klar belegen, dass das Team zu keinem Zeitpunkt vor Bianchis Unfall den Fahrer angehalten hätte, schneller zu fahren, schrieb Marussia. Zudem habe Bianchi unter den doppelt geschwenkten gelben Flaggen sein Tempo gedrosselt. "Das ist ein unwiderlegbarer Fakt, wie es die Telemetriedaten belegen, mit der das Team die FIA versorgt hat."

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