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«Mehr Abtrieb, mehr Grip»

Im Internet stellt das Hinwiler Formel-1-Team Sauber-Ferrari das Modell C36 vor. Mit dem neuen Auto soll auch eine neue Ära anbrechen.

Der neue C36: «Die Fahrzeuge sind breiter geworden, es gibt breitere Reifen, die Front und Heckflügel werden ebenfalls breiter.»
Der neue C36: «Die Fahrzeuge sind breiter geworden, es gibt breitere Reifen, die Front und Heckflügel werden ebenfalls breiter.»
Sauber
Teamchefin Monisha Kaltenborn hofft, dass sich «künftig grosse Möglichkeiten eröffnen, um wieder konkurrenzfähiger zu werden und zu alten Erfolgen zurückkehren zu können».
Teamchefin Monisha Kaltenborn hofft, dass sich «künftig grosse Möglichkeiten eröffnen, um wieder konkurrenzfähiger zu werden und zu alten Erfolgen zurückkehren zu können».
Sauber
Das Roll-out des neuen Boliden findet anlässlich der ersten offiziellen Testfahrten vom 27. Februar bis 2. März in Montmelo nördlich von Barcelona statt.
Das Roll-out des neuen Boliden findet anlässlich der ersten offiziellen Testfahrten vom 27. Februar bis 2. März in Montmelo nördlich von Barcelona statt.
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Das viertälteste Formel-1-Team hinter Ferrari, McLaren und Williams feiert 2017 Jubiläum und steigt mit seinem neuen Besitzer Longbow Finance S.A. in seine 25. Formel-1-Saison ein.

Teamchefin Monisha Kaltenborn erklärte, dass dank der neuen Geldgeber «sich uns künftig grosse Möglichkeiten eröffnen, um wieder konkurrenzfähiger zu werden und zu alten Erfolgen zurückkehren zu können». Nach den enttäuschenden Jahren 2014 (0 WM-Punkte) und 2016 (2) soll mit dem Modell C36 der Anschluss ans Mittelfeld wieder geschafft werden.

«Mehr Abtrieb, mehr Grip, schnellere Rundenzeiten»

Die neuen technischen Reglemente sorgten dafür, dass die nach dem Konkurs von Manor noch zehn Teams völlig neue Auto bauen mussten. Jörg Zander, der neue Technische Direktor bei Sauber, der bereits 2006/2007 als Chef-Designer für Sauber-BMW arbeitete, fasst die Änderungen zusammen. «Die Fahrzeuge sind breiter geworden, von 1,80 auf 2 Meter, es gibt um 25 Prozent breitere Reifen, die Front und Heckflügel werden ebenfalls breiter und dazu wird der Diffusor vergrössert. Insgesamt bedeutet das mehr Abtrieb, mehr Grip und damit schnellere Rundenzeiten.»

Es gibt kein Teil, das vom Vorgänger-Modell C35 übernommen werden konnte. Der Ferrari-Antriebsstrang, Konfiguration Abu Dhabi 2016, kommt ebenfalls erstmals zum Einsatz. Die Zuverlässigkeit wird 2017 noch wichtiger, weil in den 20 WM-Rennen nicht mehr sechs, sondern nur noch vier Antriebsstränge straffrei gewechselt werden können.

Testfahrten im März

Das Roll-out des neuen Boliden findet anlässlich der ersten offiziellen Testfahrten vom 27. Februar bis 2. März in Montmelo nördlich von Barcelona statt. Neben dem schwedischen Stammfahrer Marcus Ericsson wird dabei Ferraris Testfahrer Antonio Giovinazzi eingesetzt. Der Italiener ersetzt den Deutschen Pascal Wehrlein, der nach seinem Unfall beim Show-Event vor einem Monat in Miami immer noch an Rückenbeschwerden leidet.

Die Saison startet am 26. März mit dem Grand Prix von Australien in Melbourne und endet am 27. November mit dem Grand Prix von Abu Dhabi.

si/jdr

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