Debakel für Sauber – Hamilton siegt

Der Grand Prix von Malaysia endet für die beiden Piloten des Schweizer Sauber-Rennstalls vorzeitig. «Vom Grip her war es wie auf Schmierseife», klagt Adrian Sutil.

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Der Sauber C33 ist bislang alles andere als ein Erfolgsauto. Nachdem Adrian Sutil und Esteban Gutiérrez schon beim Saisonauftakt in Australien leer ausgegangen waren, brachten die beiden ihre Boliden in Sepang noch nicht einmal ins Ziel. Sutil blieb im Grand Prix von Malaysia in der 35. Runde mit einem Defekt auf der Strecke, Gutiérrez musste sein rauchendes Gefährt zwei Runden später verlassen.

«Den Grund für den Ausfall kennen wir nicht. Der Motor ist einfach ausgegangen, in den letzten Runden wurde ich immer langsamer», sagte Sutil zum TV-Sender Sky. Schon vorher sei das Auto kaum zu lenken gewesen: «Vom Grip her war es wie auf Schmierseife. Das ist nicht normal. Wir müssen daran arbeiten, damit wir das verstehen. Es ist schwierig, eine schwierige Situation.»

Lewis Hamilton fuhr derweil im Mercedes von der Pole einen souveränen Start-Ziel-Sieg heraus. Der Brite lag am Ende fast 18 Sekunden vor seinem Teamkollegen Nico Rosberg, dem Sieger von Melbourne. Platz 3 belegte der vierfache Weltmeister Sebastian Vettel im Red Bull vor Ferrari-Pilot Fernando Alonso und dem früheren Sauber-Fahrer Nico Hülkenberg, der Force India viel Freude macht. Für Hamilton, der im ersten Saisonrennen noch ausgefallen war, ist der Triumph in Sepang der 23. Sieg seiner Karriere. In der WM-Wertung konnte Rosberg seine Führung ausbauen.

Grosser Pechvogel des Rennens war Vettels Teamkollege Daniel Ricciardo, der als Zweiter von Melbourne disqualifiziert worden war: Der Australier musste an vierter Stelle liegend nach einem Boxenstopp in der 41. von 56 Runden wieder in die Garage zurückgeschoben werden, weil das linke Vorderrad nicht richtig montiert war. Kurz darauf musste er mit kaputtem Frontflügel erneut an die Box, kassierte dafür eine Stop-and-Go-Strafe und gab schliesslich auf. Am kommenden Sonntag muss er in Bahrain eine zehn Sekunden lange Stop-and-Go-Strafe absitzen und wird zudem in der Startaufstellung um zehn Positionen nach hinten versetzt.

Zu den Enttäuschten zählte auch der Finne Kimi Räikkönen, dem in der ersten Runde von McLaren-Pilot Kevin Magnussen der Hinterreifen aufgeschlitzt wurde. Der Däne wurde mit einer Stop-and-Go-Strafe belegt, kam noch als Neunter über die Ziellinie. Räikkönen landete auf Rang 12. (ak/si)

Erstellt: 30.03.2014, 11:47 Uhr

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