Iceman baut Unfall – Lotus lässt es kalt

Bei einem Unfall mit einem Schneemobil verletzt sich der Lotus-Fahrer an der Hand. Sein Team nimmt dies gelassen.

Erlitt einen Unfall mit dem Schneemobil: Kimi Raikkönen.

Erlitt einen Unfall mit dem Schneemobil: Kimi Raikkönen. Bild: Keystone

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Der wieder in die Formel 1 zurückgekehrte finnische Formel-1-Pilot Kimi Raikkönen hat sich bei einem Unfall während eines Schneemobilrennens in Österreich verletzt. Der Formel-1-Rennstall des 32-Jährigen beschwichtigte daraufhin über Twitter: «Wir haben gerade mit Kimi gesprochen. Es gibt nichts zu befürchten, er hat nur Schmerzen am Handgelenk.» Lotus verpflichtete den Weltmeister von 2007 kürzlich für zwei Jahre und will mit ihm zu den Topteams aufschliessen.

Der Schock über den Unfall im österreichischen Saalbach weckte Erinnerungen an den schweren Crash, den der ehemalige Lotus-Pilot Robert Kubica zu Beginn dieses Jahres bei einem Rallye-Rennen erlitt. Der Pole konnte seither nicht mehr für den Rennstall ins Cockpit. Der Unfall von Raikkönen wirft deshalb die Frage auf, weshalb die Fahrer ausserhalb ihrer Tätigkeit gefährliche Hobbys pflegen?

«So ist er eben»

Der Geschäftsführer der Lotus-Gruppe Danny Bahar nimmt dies aber gelassen. Laut Formel1.de sagte Bahar: «Es ist ein Teil unseres Jobs, riskante Dinge zu tun.» Und meint lapidar zum Charakter des Finnen, der auch als Iceman bekannt ist: «So ist er eben.»

Die Erwartungshaltung bei Lotus an Kimi Raikkönen ist aber hoch. Teamchef Eric Boullier verkündete bereits, dass der Rennstall wieder mit den Spitzenteams in der Formel 1 mitfahren will. Damit ist vor allem der Finne in der Pflicht. Bahar hofft dabei auf die Erfahrung des ehemaligen Weltmeisters. «Er ist nicht mehr das Kind, das er bei Sauber oder Ferrari war.» Dennoch soll Raikkönen auch Zeit gelassen werden, sich wieder in der Formel 1 zurechtzufinden, wie dies Mercedes auch seinem Alt-Star Michael Schumacher gewährte. «Wir hoffen, dass dies rasch der Fall sein wird», sagt Bahar über seinen neuen Fahrer, «er ist immer noch ein Weltmeister.»

Erstellt: 14.12.2011, 14:03 Uhr

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