Lüthi erbt Platz 3

Der Schweizer Tom Lüthi startet mit Rang 3 beim GP von Katar in die WM-Saison. Pech hat Dominique Aegerter, der mit Motorschaden ausfällt. Gewonnen hat das Moto2-Rennen Esteve Rabat.

Podest verpasst: Tom Lüthi kann auf einen guten WM-Start zurückblicken.

Podest verpasst: Tom Lüthi kann auf einen guten WM-Start zurückblicken. Bild: Keystone

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Dominique Aegerter gelang wie so oft ein Blitzstart, der ihn nach zwei Kurven von Startplatz 11 auf Rang 6 katapultierte. In der vierten von zwanzig Runden hatte sich der WM-Fünfte Landsmann Tom Lüthi geschnappt, der von Startplatz 4 aus ins Rennen gegangen war und zuvor zwei Runden auf dem 2. Rang gelegen hatte.

Gemeinsam versuchten die beiden Schweizer zusammen mit Moto3-Weltmeister Maverick Viñales die Lücke auf das Spitzen-Trio zu schliessen – erfolglos. Nach zwei Dritteln wurde Aegerter gar die Schwarze Flagge wegen Motorproblemen und Ölverlust gezeigt. Damit wurde nichts daraus, den Rekord von Luca Cadalora einzustellen, der zwischen 1990 und 1992 insgesamt 35 Mal in die Punkteränge gefahren war.

Tom Lüthi verpasste das Podest vorerst um 2,6 Sekunden und war bester Suter-Pilot. Drei Kalex-Piloten standen auf dem Podest: Esteve Rabat (Sp), der vier Hundertstel schneller war als Takaaki Nakagami (Jap) und 1,059 Sekunden als Mika Kallio (Fi).

Der Zweitplatzierte Nakagami wurde aber nachträglich disqualifiziert. Dadurch rückte Lüthi vom 4. auf den 3. Platz vor.

Ebenfalls einen guten Start erwischte Randy Krummenacher von Rang 22 aus und wurde mit zwei WM-Punkten und Rang 14 belohnt. Aegerters Teamkollege Robin Mulhauser, im Qualifying noch Letzter, steigerte sich im 35-köpfigen Moto2-Feld auf Rang 23.

Turbulent verlief das MotoGP-Rennen: Weltmeister Marc Marquez setzte sich am Schluss auf seiner Honda vor dem neunfachen Champion Valentino Rossi (Yamaha) um 0,259 Sekunden und um 3,370 Sekunden vor Teamkollege Dani Pedrosa durch. Zu den vielen Sturzopfern gehörten auch Jorge Lorenzo und Stefan Bradl.

Seinen ersten Sieg in der Moto3 feierte nach einem packenden Kampf einer Achtergruppe der 19-jährige Australier Jack Miller vor den spanischen Honda-Piloten Alex Marquez und Efren Vazquez. (si)

Erstellt: 23.03.2014, 19:52 Uhr

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