Vettel kehrt zum Siegen zurück - Kobayashi Zwölfter

Sebastian Vettel gewann den Grand Prix von Belgien. Kamui Kobayashi wird im Sauber Zwölfter.

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Vettel stand nach zuletzt drei Einsätzen ohne Sieg wieder ganz oben. Mit seinem siebenten Triumph in diesem Jahr baute der Titelhalter die Führung in der WM-Gesamtwertung weiter aus. Vettel liegt nun 92 Punkte vor Mark Webber, der als Zweitplatzierter in Belgien den Doppelerfolg für Red Bull perfekt machte.

Die erste Runde hatte es gleich in sich: Nico Rosberg eroberte zwischenzeitlich die Führung und zahlreiche Fahrer mussten nach der ersten Kurve ihre Wagen reparieren lassen. Jaime Alguersuari schied gar aus.

Vettel und Schumacher stark

Das Rennen war insgesamt sehr unruhig, in den ersten acht Runden gab es vier verschiedene Führende. Viele Boxenstopps kennzeichneten den Grand Prix in Spa: Da das Wetter trotz Wolken trocken bliebt, mussten viele Fahrer während des Rennens auf weiche Reifen umsteigen. Sebastian Vettel war aber dennoch nicht zu schlagen und kam nach 44 Runden als erster ins Ziel.

Eine gute Vorstellung zeigte Michael Schumacher: Zwanzig Jahre nach seinem ersten Formel-1-Rennen musste der Deutsche Rekordfahrer vom letzten Platz aus starten, weil er nach einem Dreher im Qualifying mit einem neuen Auto an den Start gehen musste. Nach einer starken Aufholjagd holte sich Schumacher schliesslich den fünften Platz.

Sauber-Piloten mit Problemen

Obwohl Kamui Kobayashi ohne Punkte blieb, stand er zwischenzeitlich im Fokus. Ein Duell des Japaners mit Lewis Hamilton endete mit dem Ausfall des Engländers. Nach einer Berührung mit dem Sauber war Hamilton von der Strecke abgekommen und in die Leitplanken geprallt. Kobayashi kam ohne Strafe davon; die Rennkommissäre sprachen ihn von jeglicher Schuld frei. Kurz vor Schluss überstand das Auto mit dem Japaner auch einen Kontakt mit dem Williams mit Rubens Barrichello am Steuer unbeschadet.

Sergio Perez im zweiten Sauber-Auto kam nicht ins Ziel. Der Mexikaner wurde nach etwas mehr als der Hälfte der Distanz wegen Problemen mit dem einen Hinterrad zur Aufgabe gezwungen. Zuvor hatte er das Ausscheiden von Sébastien Buemi verschuldet. Perez war dem Toro Rosso mit dem Waadtländer ins Heck gefahren, was zu einem irreparablen Schaden führte. Der Fahrer des Sauber-Teams wurde für diese Aktion von den Stewards mit einer sogenannten Drive-Through-Strafe belegt und musste einmal den Umweg durch die Boxengasse nehmen.

(ot/si)

Erstellt: 28.08.2011, 16:48 Uhr

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